SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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Slawischer Sprachatlas


Der Slawische Sprachatlas ist ein langfristiges multilaterales Projekt der slawischen Länder und Deutschlands. Sein Gegenstand sind die Dialekte der eng miteinander verwandten slawischen Sprachen im Ganzen. Während die nationalen Sprachatlanten Dialektunterschiede im Rahmen der Einzelsprachen widerspiegeln, werden im Slawischen Sprachatlas makrodialektale Unterschiede in ihrer gesamtslawischen Dimension erfasst. Es handelt sich um das erste makrodialektologische Vorhaben, das die mundartliche Gliederung einer ganzen Sprachenfamilie zum Gegenstand hat. Der Atlas erscheint in Form von Buchpublikationen in zwei Reihen, an denen alle Teilnehmerländer des Forschungsvorhabens partizipieren.
Zur Zeit wird am Sorbischen Institut die Herausgabe des 7. Bandes der lexikalischen Reihe (Bekleidung und Schuhwerk, Hygiene und Medizin) des Sprachatlasses vorbereitet. Darüber hinaus garantieren die Mitarbeiter die korrekte Darstellung des Sorbischen in allen Atlasbänden, von denen sich jeweils mehrere in Bearbeitung und in Vorbereitung für den Druck befinden. Beide arbeiten außerdem in der Subkommission für verallgemeinernde Transkription, die durch die morphonologische Analyse des gesamten Dialektmaterials die Basis für die kartographische Darstellung in den Bänden der lexikalischen Reihe schafft. S. Wölke leitet diese Subkommission und ist Mitglied der Arbeitsgruppe zur Koordinierung des Computereinsatzes bei der Arbeit am Projekt. Beide Bearbeiter sind außerdem Autoren von Karten.

Projektbearbeiterin: Sonja Wölke
17. 1. – 5. 4. 2012 „Rübezahl, Krabat – kennt ihr sie?“
Ausstellung der ausgezeichneten Arbeiten von Kindern der Euroregion Neisse im Sorbischen Institut
30.7.–17.8.2012 in Bautzen
Friedrich Pollack: Die Entdeckung des Fremden. Wahrnehmung und Darstellung der Lausitzer Sorben im gelehrten Schrifttum des 17. und 18. Jahrhunderts
"Jakub Bart-Ćišinski (1856–1909). Erneuerer der sorbischen Literatur/Wobnowjer serbskeje literatury"
heißt die 333-seitige Schrift, herausgegeben von Dietrich Scholze und Franz Schön.
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