SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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Lernzielbestimmung Sorbisch (Drittmittelprojekt)


Im Jahr 2001 wurden in den sächsischen Grundschulen die zweisprachigen sorbisch-deutschen Schulklassen als Projekt eingeführt. Zur erfolgreichen Umsetzung und Weiterführung des Konzepts sowie zur Zertifizierung der Lernergebnisse ist die Bestimmung der Lernziele – differenziert nach einzelnen Niveaustufen – für Kinder wie für Erwachsene unabdingbar. Als Grundlage dafür dient der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Diese Aufbereitung dient der Effizienz, Transparenz, Kohärenz und Flexibilität der Sprachvermittlung und dem Spracherwerb.
Mit Hilfe von Frequenzanalysen und auf der Basis von Sprachstandsanalysen in Kindertagesstätten mit Sorbisch als Muttersprache werden Wortschatzlisten erstellt. Diese sollen Lehrpersonen, Erziehern, Curriculum-Entwicklern, Leitern von Sprachlehrinstitutionen, Lehrbuchautoren und Prüfungskommissionen als notwendiges Instrumentarium zur Verfügung gestellt werden.
Da das Obersorbische als Mutter-, Zweit- und Fremdsprache gelehrt wird, ist eine Differenzierung der angestrebten Niveaus in A1, A2, B1, B2, C1, C2 erforderlich. Zunächst wird die Lernzielbestimmung das Obersorbische erfassen. In einer zweiten Phase soll sie auf das Niedersorbische ausgeweitet werden. Das Projekt steht in engem Zusammenhang mit dem Projekt III.9. (Spracherwerb im WITAJ-Projekt). Durch eine Abstimmung der Vorgehensweise bei der Datenerhebung soll eine Vergleichbarkeit der Daten erreicht werden.

Projektbearbeiterin: Ludmila Budar
17. 1. – 5. 4. 2012 „Rübezahl, Krabat – kennt ihr sie?“
Ausstellung der ausgezeichneten Arbeiten von Kindern der Euroregion Neisse im Sorbischen Institut
30.7.–17.8.2012 in Bautzen
Friedrich Pollack: Die Entdeckung des Fremden. Wahrnehmung und Darstellung der Lausitzer Sorben im gelehrten Schrifttum des 17. und 18. Jahrhunderts
"Jakub Bart-Ćišinski (1856–1909). Erneuerer der sorbischen Literatur/Wobnowjer serbskeje literatury"
heißt die 333-seitige Schrift, herausgegeben von Dietrich Scholze und Franz Schön.
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