SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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Bestand, Neuzugang und Verdrängung deutscher Lehnwörter in der niedersorbischen Schriftsprache (1848 bis 1918)

Auf Grundlage der 1848 gegründeten Wochenzeitung Bramborski Serbski Casnik soll der Bestand an lexikalischen Ent­lehnungen aus dem Deutschen (bzw. über das Deutsche vermittelt) in der niedersor­bischen Schriftsprache dieses Zeitraums erfasst und hinsichtlich von Veränderungen (Neuzugang, Verdrängung und Ersatz) untersucht werden.

Veröffentlichungen im Rahmen des Projekts:
2006: Wordowaś: Wó ranych wopytach wutłocowanja póžyconki. In: Lětopis 53 (2006) 2, S. 90-103 (Deutsche Fassung als PDF)
2008a: Konkurrierende Passivkonstruktionen in der niedersorbischen Schriftsprache. Ein Beispiel für Sprachwandel durch Purismus. In: Kempgen, S. et al. (Hrsg.): Deutsche Beiträge zum 14. Internationalen Slavistenkongress Ohrid 2008. München: Sagner. (Die Welt der Slaven – Sammelbände 32), S. 27-38.
2010: Das (diachrone) Textkorpus der niedersorbischen Schriftsprache als Grundlage für Sprachdokumentation und Sprachwandelforschung. In: Hansen, B.; Grković-Major, J. (eds.): Diachronic Slavonic Syntax. Gradual Changes in Focus. München, Berlin, Wien: Otto Sagner [Wiener Slawistischer Almanach. Sonderbände 74], S. 7-18.


Projektbearbeiter: Dr. Hauke Bartels (Das Projekt wird zur Zeit nur am Rande verfolgt.)
17. 1. – 5. 4. 2012 „Rübezahl, Krabat – kennt ihr sie?“
Ausstellung der ausgezeichneten Arbeiten von Kindern der Euroregion Neisse im Sorbischen Institut
30.7.–17.8.2012 in Bautzen
Friedrich Pollack: Die Entdeckung des Fremden. Wahrnehmung und Darstellung der Lausitzer Sorben im gelehrten Schrifttum des 17. und 18. Jahrhunderts
"Jakub Bart-Ćišinski (1856–1909). Erneuerer der sorbischen Literatur/Wobnowjer serbskeje literatury"
heißt die 333-seitige Schrift, herausgegeben von Dietrich Scholze und Franz Schön.
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