SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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Sorbisch aus der Sicht Deutschsprechender. Akzeptanz und Vorbehalte im zweisprachigen Bautzen


Erhebung der Einstellung zur sorbischen Sprache an den nichtsorbischen Mittelschulen/Gymnasien/ Berufsschulzentren Bautzens per Fragekatalog. These des Projekts einerseits ist, dass es eine deutliche Differenz zwischen der offiziellen Legitimität der sorbischen Minderheitensprache und ihrer tatsächlichen Akzeptanz in der Bevölkerung gibt. These ist andererseits, dass auch von einer dem entgegengesetzten, positiven Attraktivität der sorbischen Sprache auszugehen ist. Die Konfliktlinguistik spricht von einer allgemeinen europäischen Entwicklung hin zu einer „neuen Mehrsprachigkeit“, einer „Entideologisierung“ der Sprachfrage.
Wie verhält sich der interkulturelle Diskurs über die sorbische Sprache zu anderen Sprachen? Gibt es signifikante Unterschiede hinsichtlich der Wertigkeit, dem Prestige? Wie stark ist der Unterschied in dieser Hinsicht zwischen deutsch-einsprachigen und deutsch-sorbisch zweisprachigen bzw. anderen mehrsprachigen Schülern? Was denken die Jugendlichen über die Zweisprachigkeit in ihrer Heimat? Welche Erfahrungen liegen dem zugrunde?


Projektbearbeiterin: Cordula Ratajczak
30.7.–17.8.2012 in Bautzen
Ludwig Elle: Sorbische Interessenvertretung in Vergangenheit und Gegenwart
Fabian Kaulfürst: Studije k rěči Michała Frencla
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