SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
SORBISCHES  INSTITUT - SERBSKI  INSTITUT

Die zweisprachige Oberlausitz in multikonfessioneller Perspektive


Sammelband der gemeinsamen Tagung mit der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften, 2. – 4. November 2007 in Bautzen
Das Christentum als geistige Kraft hat die kulturelle Entwicklung der Oberlausitz in über 1000 Jahren geprägt. Seit der Epoche der Konfessionalisierung in der Frühen Neuzeit bestehen hier katholische und evangelische Kirchenorganisation nebeneinander, woraus eine spezifische regionale Tradition religiöser Koexistenz und Toleranz erwachsen ist. Die Konkurrenz der Konfessionen wirkte sich zugleich stimulierend auf den Prozess nationaler Bewusstwerdung bei den Sorben aus, was sich an einer Reihe von kirchlichen Besonderheiten historisch wie aktuell nachweisen lässt.
Aus den ca. 12 Referaten, die bei der Tagung in Bautzen und Schmochtitz Ende 2007 vorgetragen wurden, sowie aus vier weiteren, thematisch verwandten Studien und einem gemeinsam verfassten Vorwort stellen die beiden Herausgeber einen Konferenzband zusammen, der in der Reihe „Schriften des Sorbischen Instituts/Spisy Serbskeho instituta“ erscheinen wird. Dafür ist beim Kulturraum Oberlausitz/Niederschlesien ein Druckkostenzuschuss beantragt worden.


Projektbearbeiter (Herausgeber):
Prof. Dr. Dietrich Scholze zusammen mit Dr. Lars-Arne Dannenberg (TU Dresden)
17. 1. – 5. 4. 2012 „Rübezahl, Krabat – kennt ihr sie?“
Ausstellung der ausgezeichneten Arbeiten von Kindern der Euroregion Neisse im Sorbischen Institut
30.7.–17.8.2012 in Bautzen
Friedrich Pollack: Die Entdeckung des Fremden. Wahrnehmung und Darstellung der Lausitzer Sorben im gelehrten Schrifttum des 17. und 18. Jahrhunderts
"Jakub Bart-Ćišinski (1856–1909). Erneuerer der sorbischen Literatur/Wobnowjer serbskeje literatury"
heißt die 333-seitige Schrift, herausgegeben von Dietrich Scholze und Franz Schön.
SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT | Bahnhofstraße/Dwórnišćowa 6 | D-02625 Bautzen/Budyšin