SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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Sorbische Erneuerungsbewegungen seit der Frühen Neuzeit


In dem Projekt sollen die sorbischen Bemühungen zur Stärkung der eigenen kulturellen Identität ab der Frühen Neuzeit herausgearbeitet und beschrieben werden. Der Fokus richtet sich auf drei große Ereignisse der neueren sorbischen Geschichte:
1. Die Entwicklung eines sorbischen Schrifttums in der nachreformatorischen Epoche durch Herausgabe religiöser Literatur bis hin zu den ersten Bibelübersetzungen (ca. 1550–1750).
2. Der Aufschwung des kulturellen Lebens in der Phase der sog. sorbischen nationalen Wiedergeburt (ab 1750–1848).
3. Die sorbische Autonomiebewegung im 20. Jahrhundert – Versuch der Selbstbehauptung eines Volkes ohne Staat (1918/19, 1945/48 und 1989/90).

Die Ereignisse werden in die allgemeine historische Entwicklung in Europa eingebettet. Dazu gehört ein Vergleich mit anderen kleinen Völkern. So sollen Möglichkeiten und Grenzen der sorbischen Aktivitäten in den jeweiligen Epochen sichtbar gemacht werden.

Projektbearbeiter: Dr. Edmund Pech


17. 1. – 5. 4. 2012 „Rübezahl, Krabat – kennt ihr sie?“
Ausstellung der ausgezeichneten Arbeiten von Kindern der Euroregion Neisse im Sorbischen Institut
30.7.–17.8.2012 in Bautzen
Friedrich Pollack: Die Entdeckung des Fremden. Wahrnehmung und Darstellung der Lausitzer Sorben im gelehrten Schrifttum des 17. und 18. Jahrhunderts
"Jakub Bart-Ćišinski (1856–1909). Erneuerer der sorbischen Literatur/Wobnowjer serbskeje literatury"
heißt die 333-seitige Schrift, herausgegeben von Dietrich Scholze und Franz Schön.
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