SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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Schriften des Sorbischen Instituts 44


 
 

Das Amtsdorf Burg und die Kaupenbesiedlung

Ein außergewöhnlicher Vorgang in der preußischen "Inneren Kolonisation" des frühen 18. Jahrhunderts
2007
193 Seiten, Zahlreiche Abb., Karten, Broschur
ISBN 978-3-7420-2071-0
Preis: 24,90 €

Autor: Alfred Roggan

In seiner Dissertation stellt der Autor die besondere Entwicklung bei der Besiedlung des inneren Spreewaldes zu Beginn des 18. Jahrhunderts dar. Mit Hilfe bisher unerschlossener Quellen weist er nach, dass die Siedlungen Burg-Kauper und Burg-Kolonie nicht wie bisher angenommen Produkt eines planmäßigen preußischen Landesausbaus waren, sondern ursprünglich von den Landbewohnern selbst besiedelt wurden. Dabei waren niedersorbische Familien maßgeblich an der mühseligen Erschließung der Wald- und Wiesenflächen nördlich des Amtsdorfes beteiligt und übernahmen so eine kulturschöpferische Rolle in der Region.
Der Autor zeichnet ein „differenziertes Bild der sorbisch-wendisch geprägten Dorfgemeinschaft von Burg und dessen Siedlungserweiterungen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, das vergleichsweise für andere Landschaften in dieser Differenzierung bisher nicht vorliegt.“ (Dr. Hans Mirtschin)
17. 1. – 5. 4. 2012 „Rübezahl, Krabat – kennt ihr sie?“
Ausstellung der ausgezeichneten Arbeiten von Kindern der Euroregion Neisse im Sorbischen Institut
30.7.–17.8.2012 in Bautzen
Friedrich Pollack: Die Entdeckung des Fremden. Wahrnehmung und Darstellung der Lausitzer Sorben im gelehrten Schrifttum des 17. und 18. Jahrhunderts
"Jakub Bart-Ćišinski (1856–1909). Erneuerer der sorbischen Literatur/Wobnowjer serbskeje literatury"
heißt die 333-seitige Schrift, herausgegeben von Dietrich Scholze und Franz Schön.
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