SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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Schriften des Sorbischen Instituts 35


 
 

Die Sprache des Hanso Nepila

Der niedersorbische Dialekt von Schleife in einer Handschrift aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts
2004
476 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-7420-1941-7
Preis: 24,90 €

Autorin: Hélène Brijnen
Die hier erstmals veröffentlichte Originalhandschrift des Rohner Halbbauern Hanso Nepila (ca. 1761–1956) gehört zu den ältesten Zeugnissen dieses Dialekts und stellt daher ein einzigartiges Schriftdenkmal der sorbischen Sprache dar. In ihr beschreibt Nepila seine Nöte und Sorgen im Alter. Die Handschrift ist auch kulturhistorisch eine besonders wertvolle Quelle, gewährt sie doch einen authentischen Einblick in das Leben der sorbischen Landbevölkerung der Muskauer Heide.
Die umfassende Analyse der Morphologie der Handschrift wird ergänzt durch eine Transliteration des Textes, ein komplettes Wörterverzeichnis mit zahlreichen heute unbekannten Lexemen sowie eine kurze Abhandlung über die Nepila-Forschungen von Matej Handrik (1864–1946).
Die Autorin ist Slawistin/Sprachwissenschatlerin und Dozentin an der Universität in Groningen (Niederlande).
17. 1. – 5. 4. 2012 „Rübezahl, Krabat – kennt ihr sie?“
Ausstellung der ausgezeichneten Arbeiten von Kindern der Euroregion Neisse im Sorbischen Institut
30.7.–17.8.2012 in Bautzen
Friedrich Pollack: Die Entdeckung des Fremden. Wahrnehmung und Darstellung der Lausitzer Sorben im gelehrten Schrifttum des 17. und 18. Jahrhunderts
"Jakub Bart-Ćišinski (1856–1909). Erneuerer der sorbischen Literatur/Wobnowjer serbskeje literatury"
heißt die 333-seitige Schrift, herausgegeben von Dietrich Scholze und Franz Schön.
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