SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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Lětopis – Sonderheft 2005

 
Ines Keller
»Jetzt bin ich hier und das ist gut so«

Lebenswelten von Flüchtlingen und Vertriebenen in der Lausitz
Lětopis - Sonderheft 2005
193 Seiten, Broschur


ISSN 0943-2787
Preis: 12,00 €
Vom ungeheuren Ausmaß der Zwangsmigrationen zum Ende des 2. Weltkriegs war auch die zweisprachige Lausitz betroffen. Die Autorin untersucht hierbei die Frage, wie sich das Zusammentreffen verschiedener ethnisch-kultureller Identitäten auf die Anpassungsstrategien der deutschen Flüchtlinge aus Schlesien, Ostpreußen, den Sudeten und anderen Gebieten auswirkte. Die Grundlage dafür bilden erzählende Interviews über die Erfahrungen ihrer Gesprächspartner, die in jungen Jahren in die Ober- oder Niederlausitz kamen und sich hier ihre Existenz aufbauten. Die Studie plädiert für eine Erweiterung des bisherigen Blickfelds und möchte neben der Gefahr der sprachlichen Assimilierung zum Deutschen auch auf die Chancen für das Sorbische und dessen Bereicherungen aufmerksam machen.

Rezensionen
 
Inhaltsverzeichnis
(ca. 139 kByte)
 
 
17. 1. – 5. 4. 2012 „Rübezahl, Krabat – kennt ihr sie?“
Ausstellung der ausgezeichneten Arbeiten von Kindern der Euroregion Neisse im Sorbischen Institut
30.7.–17.8.2012 in Bautzen
Friedrich Pollack: Die Entdeckung des Fremden. Wahrnehmung und Darstellung der Lausitzer Sorben im gelehrten Schrifttum des 17. und 18. Jahrhunderts
"Jakub Bart-Ćišinski (1856–1909). Erneuerer der sorbischen Literatur/Wobnowjer serbskeje literatury"
heißt die 333-seitige Schrift, herausgegeben von Dietrich Scholze und Franz Schön.
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