„Unserwelt“ – „Anderswelt“ (S. Rushdie), die Grenze dazwischen und ihre Überschreitungen, die Auflockerungen, Zwischenräume, Querverbindungen, Entweder-Oder- und-Und-Konstellationen, die Entstehung von neuen Allianzen – welche Entwürfe kennen wir dazu? Welche soziale Prozesse, Institutionen, Räume, Akteure, Medien und politischen Auffassungen sind dabei grundlegend? Wie werden Differenz und Ähnlichkeit, Andersartigkeit und Verbundenheit in Gemeinschaften gehandhabt? Mit diesen Fragen ist das Diskussionsfeld des Projekts umrissen. Dabei kann der Begriff „Hybride Welten“ sich sowohl auf Ethnie, Nationalität und Territorialität, als auch auf Geschlecht, Generation, Bildung oder Beruf, nicht zuletzt auf Kunstformen und Medienwelten beziehen. So werden theoretische und empirische Befunde gebündelt und sie für eine breite öffentliche Debatte bereitgestellt.