SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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Schriften des Sorbischen Instituts 48

 
 

Stätten und Stationen religiösen Wirkens

Studien zur Kirchengeschichte der zweisprachigen Oberlausitz

2009
336 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-7420-2136-6
Preis: 24,90 Euro

Herausgegeben von Lars-Arne Dannenberg und Dietrich Scholze
Das Christentum ist die geistige Kraft, die seit über 1000 Jahren die Geschichte der Oberlausitz prägt. Der besondere Reiz der Kirchengeschichte liegt hier nicht allein im Nebeneinander der verschiedenen Bekenntnisse, sondern auch im Miteinander zweier Völker: der Deutschen und der Sorben. Der „verhinderte Staat“ Oberlausitz weist damit eine Konstellation auf, die es in dieser Form in Deutschland kein zweites Mal gibt. Die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften und das Sorbische Institut nahmen dies zum Anlass, eine groß angelegte Tagung zum Thema zu veranstalten. In den 15 Beiträgen des Konferenzbandes spannt sich der Bogen vom Hochmittelalter, als Bischof Bruno II. von Meißen die Region zum christlichen Glauben führte, über die Reformation mit ihren weitreichenden Auswirkungen für Politik und Kirchenwesen bis hin zu den Erfahrungen sorbischer Katholiken in der DDR.
 
Inhaltsverzeichnis
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Vorwort
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21. 5. 2013 - INSTITUTSTAG
Dienstag, den 21. Mai von 9.00 bis 13.00 Uhr, Haus der Sorben in Bautzen
Seit März 2013 ist der Zugang zum obersorbischen Textkorpus in verbesserter Form möglich.
Rosemary Statelova:
Musikalische Begegnungen bei den Sorben
Aktuelle Musikpraktiken einer ethnischen Minderheit
Edmund Pech: Ein Staat – eine Sprache?
Deutsche Bildungspolitik und autochthone Minderheiten im 20. Jahrhundert. Die Sorben im Vergleich mit Polen, Dänen und Nordfriesen
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