SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
SORBISCHES  INSTITUT - SERBSKI  INSTITUT

Verallgemeinerte, wörterbuchgemäße "Nennform"

Substantivische Phraseologismen werden im Nominativ Singular angegeben, z. B.:nócny hawron.
Adjektivische Phraseologismen erscheinen im Nominativ und möglichst in der Form des Maskulinums, z. B.: hłupy, zo móhł hłupych z nim łójić.
Verbale Phraseologismen erscheinen im Infinitiv (dešćikej dźěrki štapać), in eckigen Klammern wird die Form der 3. Person Singular ergänzt, in der Regel im Präsens Indikativ, z. B.: [něchtó dešćikej dźěrki štapa].
Feste phraseologische Vergleiche werden mit der Vergleichsgrundlage (tertium comparationis) angegeben, z. B.: strowy kaž bar.
Valenzangaben erscheinen kursiv, z. B.: něchtó dešćikej dźěrki štapa.
Fakultative Komponenten des Phraseologismus (Wörter, die man weglassen kann) werden in runde Klammern gesetzt, z. B.: (kaž) na hozdźikach sedźeć.
Komponenten, die für ein anderes Wort eingesetzt werden können (die substitutive Varianten bilden) werden in spitze Klammern gesetzt, z. B.: do dźěrkawca dejić ‹cydźić›.
21. 5. 2013 - INSTITUTSTAG
Dienstag, den 21. Mai von 9.00 bis 13.00 Uhr, Haus der Sorben in Bautzen
Seit März 2013 ist der Zugang zum obersorbischen Textkorpus in verbesserter Form möglich.
Rosemary Statelova:
Musikalische Begegnungen bei den Sorben
Aktuelle Musikpraktiken einer ethnischen Minderheit
Edmund Pech: Ein Staat – eine Sprache?
Deutsche Bildungspolitik und autochthone Minderheiten im 20. Jahrhundert. Die Sorben im Vergleich mit Polen, Dänen und Nordfriesen
SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT | Bahnhofstraße/Dwórnišćowa 6 | D-02625 Bautzen/Budyšin