SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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Inventarisierung sorbischer Kulturdenkmale in Brandenburg (Drittmittelprojekt)

Im Sorbischen Institut Bautzen werden bereits seit dem Jahr 2000 sorbische Kulturdenkmale in Sachsen systematisch erfasst und dokumentiert. Ursprünglich sollte dieses Projekt nach einigen Jahren auf Brandenburg bzw. die Niederlausitz ausgedehnt werden. Dies wird jetzt in einem eigenständigen, nur auf die Niederlausitz bezogenen Projekt realisiert.

Ziel ist die Erfassung von Denkmalen mit sorbischem/wendischem Bezug nach einem in Bautzen bereits seit längerer Zeit erprobten Formular (Inventarisierung), dem Materialien zur Entstehung, zur Erhaltung und zur Bedeutung für die sorbische Kulturgeschichte beigefügt werden sollen (Deskription). Die Inventarisierung, die eine Fotodokumentation einschließt, soll folgende Kategorien unterscheiden:
1.Denkmale zu bedeutenden historischen und kulturellen Ereignissen,
2.Denkmale zu Persönlichkeiten der Politik, der Kunst und Wissenschaft,
3.Denkmale zur Kultur und Lebensweise der sorbischen/wendischen Bevölkerung,
4.Denkmale des Städtebaus und der Architektur (bildende und angewandte Kunst).

Mitarbeiter: Dr. Peter Schurmann (Leitung), Dr. Alfred Roggan, Katja Atanasow, Katharina Maria Herrmann

(Das Projekt wird im Rahmen einer entsprechenden Vereinbarung zwischen der Domowina – Bund Lausitzer Sorben e.V. und der Vattenfall Europe Mining AG durch Vattenfall finanziert.)
300 Jahre sorbisches Gesangbuch
Anläßlich der Neuausgabe des obersorbischen evangelischen Gesangbuches im Juni 2010 bietet die Abteilung Bibliothek/Archiv im Foyer des Instituts eine kleine Ausstellung handschriftlicher und gedruckter sorbischer Gesangbücher aus mehreren Jahrhunderten.
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