SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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Kleine Reihe des Sorbischen Instituts 16


 
 

Sorbische Interessenvertretung in Vergangenheit und Gegenwart

2012. 71 Seiten. A5-Broschur. 11 Dokumente
ISBN 978-3-9813244-2-6. 2,50 Euro

Autor: Ludwig Elle
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Bestreben um politische Partizipationsrechte und -möglichkeiten immanenter Bestandteil der sorbischen nationalen Bewegung. Sie umfassen die Besetzung von Mandaten im Sächsischen Landtag, die Gründung sorbischer politischer Parteien, die Formierung der Domowina zum Dachverband und Interessenvertreter der Sorben, hinzu kommen mehr oder weniger entschlossene Forderungen nach Autonomie- und Selbstverwaltungsrechten.
In dieser Publikation werden entsprechende historische Entwicklungen bis zur Gegenwart beschrieben. Des Weiteren wird auf die seit einigen Jahren geführten Diskussionen um die Schaffung öffentlich-rechtlicher Vertretungsstrukturen für die Lausitzer Sorben eingegangen. In einem weiteren Abschnitt werden grundsätzliche Aspekte der Vertretung von Minderheiteninteressen aus vergleichender Sicht behandelt und Fallbeispiele aus Österreich, Kroatien, Italien und Ungarn vorgestellt. Beigefügt ist eine Auswahl von Dokumenten über die Bestrebungen der Sorben um politische Partizipation.
Die Veröffentlichung erscheint anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung der Domowina.

 
Inhaltsverzeichnis
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21. 5. 2013 - INSTITUTSTAG
Dienstag, den 21. Mai von 9.00 bis 13.00 Uhr, Haus der Sorben in Bautzen
Seit März 2013 ist der Zugang zum obersorbischen Textkorpus in verbesserter Form möglich.
Rosemary Statelova:
Musikalische Begegnungen bei den Sorben
Aktuelle Musikpraktiken einer ethnischen Minderheit
Edmund Pech: Ein Staat – eine Sprache?
Deutsche Bildungspolitik und autochthone Minderheiten im 20. Jahrhundert. Die Sorben im Vergleich mit Polen, Dänen und Nordfriesen
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