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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Ausbau der normativen Datenbasis für die obersorbische Rechtschreibkontrolle (BZ, Drittmittelprojekt)


Seit 2009 arbeiteten Informatiker frei- bzw. nebenberuflich und zunächst auf eigene Initiative an einem obersorbischen Rechtschreibmodul für Microsoft Office sowie Open/LibreOffice. Die Basis bildeten der im Obersorbisch-deutschen Wörterbuch von Paul Völkel kodifizierte obersorbische Wortschatz und ein neu entwickelter morphologischer Generator. 2016 wurden von Sprachwissenschaftlern des Sorbischen Instituts die Flexionsklassendefinitionen des morphologischen Generators für die Pronomina, Numeralien und Verben einer zielgerichteten Revision unterzogen. Notwendige Korrekturen wurden in Zusammenarbeit mit dessen Entwicklern, Wito Böhmak und (extern) Bernhard Baier, in das System des Generators implementiert. Damit liegt seit Ende 2016 eine vollständig qualitätsgeprüfte Version des morphologischen Generators als Grundlage für die obersorbische Rechtschreibkontrolle vor.
Für 2017 ist in diesem Anschlussprojekt vorgesehen, die lexikalische Basis des Generators zu erweitern. Eingearbeitet werden sollen die bisher als Äquivalente aufgenommenen sorbischen Lexeme des entstehenden deutsch-obersorbischen Wörterbuchs aus dem Bereich der Schulterminologie (ca. 15 000 Lexeme) sowie die sorbischen Äquivalente aus dem Deutsch obersorbischen Wörterbuch neuer Lexik . Damit soll eine verbesserte Abdeckung des modernen obersorbischen Wortschatzes durch die Rechtschreibkontrolle insbesondere im Bereich des Fachwortschatzes und der neueren Lexik erreicht werden. Gleichzeitig dient die Maßnahme der Überprüfung und Weiterentwicklung des morphologischen Generators durch Einbeziehung zusätzlicher Daten.
Die Realisierung des Projekts ist nur möglich unter der Voraussetzung, dass die beantragten Drittmittel im Rahmen des Förderprogramms „Sorbisch in den neuen Medien“ endgültig bewilligt werden. (Eine generelle Förderzusage liegt vor.)

Projektbearbeitung: Sonja Wölke (Leitung) , Richard Bigl, Wito Böhmak , Bernhard Baier (extern)

21.02.2018: Stellenausschreibung - Abteilung Kulturwissenschaften

3. März 2018 Tag der Archive – Das Sorbische Kulturarchiv lädt ein

Das Sorbische Kulturarchiv und die Sorbische Zentralbibliothek laden zu öffentlichen Führungen und einer Filmvorstellung ein.

19.-21. April 2018 Konferenz Forschungsdesign 4.0

des ISGV mit Beiträgen des Sorbischen Instituts in Dresden

Lětopis 2017/2-Doppelheft erschienen

Mit Beiträgen der internationalen Konferenz "Dimensionen kultureller Sicherheit bei ethnischen und sprachlichen Minderheiten"

13.-28. Juli 2018 Sommerkurs für sorbische Sprache und Kultur

Anmeldungen ab sofort möglich

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