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Biografien zur sorbischen Volkskunde. Ein Beitrag zur Fachgeschichte
Biografische Lexika sind ein wichtiges Instrumentarium geisteswissenschaftlichen Arbeitens. Die Anzahl entsprechender fachspezifischer Sammelwerke ist allerdings begrenzt. In der Volkskunde wurde der Wunsch nach einer personenorientierten Fachbeschreibung schon in den achtziger Jahren geäußert. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften startete daraufhin eine Fragebogenaktion mit dem Ziel, ein Verzeichnis deutschsprachiger Volkskundler/innen zu erstellen. Bislang liegen Veröffentlichungen für Österreich, Bayern, Schleswig-Holstein, Hamburg und die ehemalige DDR vor, die in erster Linie die gegenwärtigen "Professionellen" – meist Mitarbeiter/innen volkskundlicher Institutionen – beachten.
Das „Biobibliografische Handbuch zur Volkskunde in der Lausitz“ informiert in Kurzbiografien über die Personen, die die regionale volkskundliche Forschung, besonders über die Sorben, geprägt haben bzw. bis heute vertreten. Berücksichtigt werden Volkskundler/innen mit akademischer Ausbildung ebenso wie „Volkskunde-Amateure“ und „Heimatforscher“.

Projektbearbeiterinnen: Susanne Hose , Ines Keller

9.-11.6.2017 Jungakademisches Netzwerktreffen sorabistischer Forschung

Im Sommer treffen sich JungakademikerInnen sorabistischer Forschung in Bautzen.

Lětopis 2016/2 erschienen

SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
Bahnhofstraße/Dwórnišćowa 6
D-02625 Bautzen/Budyšin