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Biografien zur sorbischen Volkskunde. Ein Beitrag zur Fachgeschichte
Biografische Lexika sind ein wichtiges Instrumentarium geisteswissenschaftlichen Arbeitens. Die Anzahl entsprechender fachspezifischer Sammelwerke ist allerdings begrenzt. In der Volkskunde wurde der Wunsch nach einer personenorientierten Fachbeschreibung schon in den achtziger Jahren geäußert. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften startete daraufhin eine Fragebogenaktion mit dem Ziel, ein Verzeichnis deutschsprachiger Volkskundler/innen zu erstellen. Bislang liegen Veröffentlichungen für Österreich, Bayern, Schleswig-Holstein, Hamburg und die ehemalige DDR vor, die in erster Linie die gegenwärtigen "Professionellen" – meist Mitarbeiter/innen volkskundlicher Institutionen – beachten.
Das „Biobibliografische Handbuch zur Volkskunde in der Lausitz“ informiert in Kurzbiografien über die Personen, die die regionale volkskundliche Forschung, besonders über die Sorben, geprägt haben bzw. bis heute vertreten. Berücksichtigt werden Volkskundler/innen mit akademischer Ausbildung ebenso wie „Volkskunde-Amateure“ und „Heimatforscher“.

Projektbearbeiterinnen: Susanne Hose , Ines Keller

Institutsjubiläum

23.–25.11.2017: Internationale Konferenz in Bautzen

Reformation und Ethnizität. Sorben, Letten und Esten im 16. und 17. Jahrhundert
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Marie Skłodowska-Curie Actions

“Expression of Interest” for hosting Fellows

Band 63 der Schriften des Sorbischen Instituts erschienen

Michael Richter: Deutsche Parteien in der sorbischen Oberlausitz 1945–1953.
Die politische Entwicklung in den zweisprachigen Kreisen nach dem Zweiten Weltkrieg
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