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Datenbank: Sorbische Alltagskulturen – Kontinuität und Wandel im interkulturellen Raum


Die kulturwissenschaftliche (volkskundliche) Forschung und die Museen als Sammel- und Dokumentationszentren haben den kulturellen Wandel des 20. Jahrhunderts in zahlreichen Publikationen und Ausstellungen veranschaulicht. In der Regel unterschieden sie dabei materielle von immateriellen Kulturgütern. Ziel des Datenbankprojekts ist die systematische Zusammenführung und Vernetzung unterschiedlicher Daten und Quellengruppen (schriftliche Quellen, Feldforschungsdaten, Objektbestände, Film, Fotografie, Werbung etc.). Die Alltagskultur der zweisprachigen Lausitz im 20. Jahrhundert soll nicht nur für die kultur- und geisteswissenschaftliche Forschung, sondern auch für die kulturelle Praxis kenntlich gemacht werden. Indem die Datenbank bislang getrennt betrachtete Dinge, Vorgänge und Äußerungen synoptisch zusammenführt, hilft es Zusammenhänge aufzudecken und die noch „unsichtbaren“ oder unverständlichen Zeichen des Alltagslebens und ihre symbolische Ordnung zu erklären.

Projektbearbeiterinnen: Susanne Hose , Ines Keller

9.-11.6.2017 Jungakademisches Netzwerktreffen sorabistischer Forschung

Im Sommer treffen sich JungakademikerInnen sorabistischer Forschung in Bautzen.

Marie Skłodowska-Curie Actions

“Expression of Interest” for hosting Fellows

Band 63 der Schriften des Sorbischen Instituts erschienen

Michael Richter: Deutsche Parteien in der sorbischen Oberlausitz 1945–1953.
Die politische Entwicklung in den zweisprachigen Kreisen nach dem Zweiten Weltkrieg
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