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Die zweisprachige Oberlausitz in multikonfessioneller Perspektive


Sammelband der gemeinsamen Tagung mit der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften, 2. – 4. November 2007 in Bautzen
Das Christentum als geistige Kraft hat die kulturelle Entwicklung der Oberlausitz in über 1000 Jahren geprägt. Seit der Epoche der Konfessionalisierung in der Frühen Neuzeit bestehen hier katholische und evangelische Kirchenorganisation nebeneinander, woraus eine spezifische regionale Tradition religiöser Koexistenz und Toleranz erwachsen ist. Die Konkurrenz der Konfessionen wirkte sich zugleich stimulierend auf den Prozess nationaler Bewusstwerdung bei den Sorben aus, was sich an einer Reihe von kirchlichen Besonderheiten historisch wie aktuell nachweisen lässt. Aus den ca. 12 Referaten, die bei der Tagung in Bautzen und Schmochtitz Ende 2007 vorgetragen wurden, sowie aus vier weiteren, thematisch verwandten Studien und einem gemeinsam verfassten Vorwort stellen die beiden Herausgeber einen Konferenzband zusammen, der in der Reihe „Schriften des Sorbischen Instituts/Spisy Serbskeho instituta“ erscheinen wird.

Projektbearbeiter (Herausgeber):
Prof. Dr. Dietrich Scholze zusammen mit Dr. Lars-Arne Dannenberg (TU Dresden)

INFORMATIONSTAG BRANDENBURG.DIGITAL - Digitale Nachhaltigkeit am 13.9.2017 in Potsdam

20. 6. 2017 Neues Drittmittelprojekt zur Sichtung und Digitalisierung zentraler Dokumente der sorbischen Zeitgeschichte

16. 6. 2017 Neue Rechtschreibtools für Obersorbisch online bereitgestellt

Marie Skłodowska-Curie Actions

“Expression of Interest” for hosting Fellows

Band 63 der Schriften des Sorbischen Instituts erschienen

Michael Richter: Deutsche Parteien in der sorbischen Oberlausitz 1945–1953.
Die politische Entwicklung in den zweisprachigen Kreisen nach dem Zweiten Weltkrieg
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