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Die zweisprachige Oberlausitz in multikonfessioneller Perspektive


Sammelband der gemeinsamen Tagung mit der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften, 2. – 4. November 2007 in Bautzen
Das Christentum als geistige Kraft hat die kulturelle Entwicklung der Oberlausitz in über 1000 Jahren geprägt. Seit der Epoche der Konfessionalisierung in der Frühen Neuzeit bestehen hier katholische und evangelische Kirchenorganisation nebeneinander, woraus eine spezifische regionale Tradition religiöser Koexistenz und Toleranz erwachsen ist. Die Konkurrenz der Konfessionen wirkte sich zugleich stimulierend auf den Prozess nationaler Bewusstwerdung bei den Sorben aus, was sich an einer Reihe von kirchlichen Besonderheiten historisch wie aktuell nachweisen lässt. Aus den ca. 12 Referaten, die bei der Tagung in Bautzen und Schmochtitz Ende 2007 vorgetragen wurden, sowie aus vier weiteren, thematisch verwandten Studien und einem gemeinsam verfassten Vorwort stellen die beiden Herausgeber einen Konferenzband zusammen, der in der Reihe „Schriften des Sorbischen Instituts/Spisy Serbskeho instituta“ erscheinen wird.

Projektbearbeiter (Herausgeber):
Prof. Dr. Dietrich Scholze zusammen mit Dr. Lars-Arne Dannenberg (TU Dresden)

2.12.2017 Tagung „Die Transformation der Lausitz ̍ nach der Kohle ̍ und die Sorben/Wenden“ in Cottbus

Neuerscheinung: Schriften des Sorbischen Instituts 64

Lubina Mahling "Um der Wenden Seelenheyl hochverdient ─ Reichsgraf Friedrich Caspar von Gersdorf"

24.10.2017: Stellenausschreibung - Abteilung Kulturwissenschaften

23.–25.11.2017: Internationale Konferenz in Bautzen

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