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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Sorben, Deutsche, Fremde: Die zweisprachige Oberlausitz im Krieg 1939–1945


Ziel der Arbeit ist es, die Entwicklungen in den zweisprachigen Kreisen der Oberlausitz (Niederschlesien: Rothenburg und Hoyerswerda; Sachsen: Bautzen, Kamenz und Löbau) vergleichend zu beschreiben und die Ereignisse in einer Zäsur übergreifenden Darstellung vor und nach dem 8. Mai 1945 aufeinander zu beziehen. Dabei stellt die Entwicklung der Wenden/Sorben einen wesentlichen Schwerpunkt dar. Inhaltlich werden folgende Schwerpunkte untersucht: politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse im Rahmen des NS-Regimes in Orten und Kreisen; Vergleich der Entwicklungen in den preußischen und sächsischen Kreisen; Rolle und Struktur der NSDAP und ihrer Gliederungen; Verhältnis von Wenden und Deutschen zum NS-Regime; Verhältnis von Wenden und Deutschen untereinander; Haltung des NS-Regimes gegenüber den Wenden; Wendenabteilung beim Landratsamt Bautzen und Publikationsstelle des Reichsinnenministeriums; wendisches Leben und wendischer Widerstand; Schicksal der Juden in der Oberlausitz; Konzentrationslager, Kriegsgefangenenlager, Arbeitslager, Todesmärsche etc. in der Oberlausitz; Rolle von Unternehmen der Kriegswirtschaft; Verhalten von Wenden und Deutschen gegenüber Zwangsarbeitern, Fremdarbeitern und Häftlingen; die Oberlausitz im totalen Krieg bis Mitte April 1945; Evakuierungen Bombengeschädigter in die Oberlausitz; Besetzung des Teils des Kreises Rothenburg östlich der Neiße im Februar 1945; Verlauf der Kämpfe vom Beginn der Berliner Operation Mitte April 1945 bis zur Kapitulation der Wehrmacht; Flüchtlinge und Vertriebene; sorbische Wehrmachtsangehörige und Kriegsgefangene; Art und Folgen der Besetzung durch Rote und Polnische Armee: Reaktion auf deutsche Verbrechen; displaced persons in den zweisprachigen Kreisen; politischer Neuanfang in Orten und Kreisen bis Sommer 1945; Neubeginn politischen sorbischen Lebens; Entnazifizierung.

Projektbearbeiter: Dr. Michael Richter

21.02.2018: Stellenausschreibung - Abteilung Kulturwissenschaften

3. März 2018 Tag der Archive – Das Sorbische Kulturarchiv lädt ein

Das Sorbische Kulturarchiv und die Sorbische Zentralbibliothek laden zu öffentlichen Führungen und einer Filmvorstellung ein.

19.-21. April 2018 Konferenz Forschungsdesign 4.0

des ISGV mit Beiträgen des Sorbischen Instituts in Dresden

Lětopis 2017/2-Doppelheft erschienen

Mit Beiträgen der internationalen Konferenz "Dimensionen kultureller Sicherheit bei ethnischen und sprachlichen Minderheiten"

13.-28. Juli 2018 Sommerkurs für sorbische Sprache und Kultur

Anmeldungen ab sofort möglich

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