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Sorbische Bibliographie

Gesamtredaktion der Bibliographie: Franz Schön
Die erste Sorbische Bibliographie – sieht man von Verzeichnissen sorbischer Drucke aus dem 18. und 19. Jahrhundert ab – wurde 1929 von Jacob Jatzwauk, Landesbibliothekar in Dresden, zusammengestellt und von Max Vasmer in Berlin herausgegeben (2. erg. Aufl. 1952). Seit 1959 erscheint sie regelmäßig in Mehrjahresbänden im Domowina-Verlag in Druckausgaben. Jahresauswahlbibliographien findet man seit den fünfziger Jahren in der sorabistischen Jahresschrift Lětopis und seit 1996 im Internet.

Die Bibliographie erfaßt alle wichtigen sorbischsprachigen Titel und berichtet über anderssprachige Publikationen mit einem inhaltlichen Bezug zu den Sorben, zum historisch weit gefassten sorbischem Siedlungsgebiet, der Ober- und Niederlausitz, und zu sorbischen Persönlichkeiten. Sie konzentriert sich auf Geschichte und Kultur, andere regionalhistorische Bereiche, wie Behörden, Wirtschaft, Geographie, Natur usw. werden durch die Sächsische Bibliographie und Brandenburgische Bibliographie berücksichtigt.

Die Bibliographie verzeichnet selbstständig (Bücher, Broschüren, audiovisuelle Medien) und unselbstständig erscheinende Arbeiten (Aufsätze in Sammelwerken, Zeitschriften, Artikel größeren Umfangs aus Wochen- und Tageszeitungen, Rezensionen).

Die Internetversion der Sorbischen Bibliographie bietet den Zugriff auf die kompletten Daten der Fünfjahresbände 1986-1990, 1991-1995, 1996-2000, 2001-2005 sowie eine Auswahl aktueller sorabistischer Titel. Sukzessiv wird auch der Inhalt früherer Bibliographien eingepflegt (bisher: seit 1958 in Bautzen erschienene Bücher).
SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
Bahnhofstraße/Dwórnišćowa 6
D-02625 Bautzen/Budyšin