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Sorbische Trachten und ihre gegenwärtige Nutzung


Sorbische Trachten gelten als Marker für eine eindeutige ethnische Zuschreibung. Es wird davon ausgegangen, dass sie von Frauen getragen werden, die sorbischer Herkunft sind, sorbisch sprechen und mit der Tracht ihre ethnische Identität öffentlich zeigen. Verschiedene Studien haben jedoch gezeigt, dass das Tragen sorbischer Trachten nicht mehr selbstverständlich mit der Beherrschung der sorbischen Sprache oder mit der sorbischen Herkunft einhergeht. Neben älteren ständigen Trachtenträgerinnen gibt es nicht wenige Mädchen und Frauen, die zu verschiedenen kulturellen, religiösen oder politischen Anlässen die Tracht auch ohne die anderen ethnischen Merkmale (Sprache, Herkunft) anlegen. Sie stehen im Mittelpunkt des Projekts. Sie werden danach gefragt, wie sie über die Tracht denken, warum sie sich für diese Kleidungspraxis entschieden haben und welche kulturellen und institutionellen Bedingungen sie dafür als förderlich oder hinderlich ansehen.

Projektbearbeiterin: Ines Keller

29. 9. 2017 – Auftaktworkshop des Netzwerks historische Minderheitenforschung

20. 8. 2017 Lausitzer Regionalgeschichte im Web 2.0

19. 8. 2017 Das Sorbische Institut bei Łužyca im RBB

23.–25.11.2017: Internationale Konferenz in Bautzen

Reformation und Ethnizität. Sorben, Letten und Esten im 16. und 17. Jahrhundert
» Informationen

INFORMATIONSTAG BRANDENBURG.DIGITAL - Digitale Nachhaltigkeit am 13.9.2017 in Potsdam

Marie Skłodowska-Curie Actions

“Expression of Interest” for hosting Fellows

Band 63 der Schriften des Sorbischen Instituts erschienen

Michael Richter: Deutsche Parteien in der sorbischen Oberlausitz 1945–1953.
Die politische Entwicklung in den zweisprachigen Kreisen nach dem Zweiten Weltkrieg
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