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Sorbisches Bürgertum zwischen nationaler Bekennerschaft und staatsbürgerlicher Loyalität: Die Bautzener Bildhauerfamilie Pěčka (Pötschke) von 1850 bis 1950

Anhand dreier Generationen der sorbischen Steinmetz- und Bildhauerfamilie Pötschke in Bautzen sollen Lebens- und Wirkungsbedingungen des sorbischen Bürgertums in verschiedenen Perioden der neueren Geschichte dargestellt werden. Ihr Schaffen reicht von Grabdenkmalen sorbischer Patrioten, architekturbezogenen Kirchenausstattungen und Kriegerdenkmalen bis zu monumentalen Porträtplastiken des akademisch ausgebildeten Vertreters der dritten Generation, Hanns Petschke, der auch den Gedenkstein für die Opfer der Naziherrschaft (1950) auf dem Jüdischen Friedhof in Bautzen entworfen hat. Durch wirtschafliche Interessen eng mit der Mehrheitsgesellschaft verbunden, entwickelte sich die Tätigkeit der einzelnen Vertreter der Bildhauerfamilie unter wechselnden gesellschaftlichen Vorzeichen zwischen sorbisch-nationalem Engagement und politischer Anpassung. Künstlerische Aspekte der Pötschke’schen Denkmalsplastik werden ins Verhältnis zu den jeweiligen zeitgenössischen Entwicklungen gestellt.

Projektbearbeiter: Dr. Maria Mirtschin

29. 9. 2017 – Auftaktworkshop des Netzwerks historische Minderheitenforschung

20. 8. 2017 Lausitzer Regionalgeschichte im Web 2.0

19. 8. 2017 Das Sorbische Institut bei Łužyca im RBB

23.–25.11.2017: Internationale Konferenz in Bautzen

Reformation und Ethnizität. Sorben, Letten und Esten im 16. und 17. Jahrhundert
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INFORMATIONSTAG BRANDENBURG.DIGITAL - Digitale Nachhaltigkeit am 13.9.2017 in Potsdam

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“Expression of Interest” for hosting Fellows

Band 63 der Schriften des Sorbischen Instituts erschienen

Michael Richter: Deutsche Parteien in der sorbischen Oberlausitz 1945–1953.
Die politische Entwicklung in den zweisprachigen Kreisen nach dem Zweiten Weltkrieg
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