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Valenz im Niedersorbischen. Eine korpuslinguistische Untersuchung (Dissertationsprojekt)


Die Valenztheorie nimmt seit vielen Jahren einen wichtigen Platz sowohl in der praktischen Sprachbeschreibung als auch in der Lexikografie ein. Dieser Einfluss spiegelt sich u. a. darin wider, dass in modernen Grammatiken vermehrt die Valenz, also die Fähigkeit eines Wortes Aktanten an sich zu binden, und ihre konkreten Auswirkungen in der Einzelsprache berücksichtigt werden. Für das Niedersorbische liegt eine derartige Beschreibung bisher nur in Ansätzen vor.
Ziel des Dissertationsprojekts ist es zu klären, wie sich die Valenz typischer niedersorbischer Verben, Adjektive und Substantive beschreiben lässt, welche Valenzmuster vorkommen, welche Mechanismen bei Valenzvererbung, -erweiterung und ggf. Valenzreduktion wirken und welche Rolle dabei der Sprachkontakt mit dem Deutschen spielt.

Projektbearbeiterin: Franziska Schulze

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