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Verflechtungen zwischen Ober- und Niederlausitz im 20. Jahrhundert aus niedersorbischer Perspektive


Das Projekt untersucht die Kontakte zwischen den Sorben in der Ober- und Niederlausitz und damit einen spezifischen Aspekt der Verflechtungen und Beziehungen in der Lausitz. Ausgehend davon, dass die Sorben keine homogene Einheit bilden, sondern in sich differenziert sind, soll der Frage nachgegangen werden, welche Mechanismen in Bezug auf Mehrheit-Minderheit-Beziehungen wirkten. Dieser Aspekt ist in der bisherigen sorbischen Geschichtsschreibung nur ungenügend berücksichtigt worden. Erstmals wurde dieser Fragestellung für den Zeitraum schwerpunktmäßig zwischen 1949 und 1989 nachgegangen, als Obersorben unmittelbar in die Institutionalisierung sorbischer Kultur in der Niederlausitz involviert waren. Im Projekt soll der zeitliche Rahmen auf das gesamte 20. Jahrhundert ausgedehnt werden und insbesondere die niedersorbische Perspektive im Mittelpunkt stehen.

Projektbearbeiter: Dr. Peter Schurmann

Lětopis 2017/1 erschienen

9.-11.6.2017 Jungakademisches Netzwerktreffen sorabistischer Forschung

Im Sommer treffen sich JungakademikerInnen sorabistischer Forschung in Bautzen.

Marie Skłodowska-Curie Actions

“Expression of Interest” for hosting Fellows

Band 63 der Schriften des Sorbischen Instituts erschienen

Michael Richter: Deutsche Parteien in der sorbischen Oberlausitz 1945–1953.
Die politische Entwicklung in den zweisprachigen Kreisen nach dem Zweiten Weltkrieg
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