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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Weibliche Dämonen in der sorbischen Überlieferung


Im Bestand der dämonologischen Erzählungen aus der Ober- und Niederlausitz fällt ein überproportional großer Anteil weiblicher Sagengestalten auf, die typologische Ähnlichkeiten zu den über Leben und Tod entscheidenden Schicksalsfrauen oder Spintefrauen (Frau Holle, Percht) und der besonders im slawischen Kulturkreis verbreiteten Tödin aufweisen. Richard Beitls Auswertungen des ADV-Materials bestätigen eine Konzentration der "Mittagsfrau" in der Oberlausitz bzw. des Sichelweibs in der Niederlausitz (Untersuchungen zur Mythologie des Kindes, 1933). Analysiert werden die Erzählmotive in den Lausitzer Sagen und Märchen über die weiblichen Dämonen unter Berücksichtigung des jeweiligen sozio-kulturellen Kontextes, in den die Erzählungen eingebettet sind. Dabei wird der Prozess der Dämonisierung ebenso berücksichtigt wie gegenseitige Infiltration von christlichem Glauben und Popularmagie, deren Praxis bis in die Gegenwart beobachtet werden kann.

Projektbearbeiterin: Susanne Hose

21.02.2018: Stellenausschreibung - Abteilung Kulturwissenschaften

3. März 2018 Tag der Archive – Das Sorbische Kulturarchiv lädt ein

Das Sorbische Kulturarchiv und die Sorbische Zentralbibliothek laden zu öffentlichen Führungen und einer Filmvorstellung ein.

19.-21. April 2018 Konferenz Forschungsdesign 4.0

des ISGV mit Beiträgen des Sorbischen Instituts in Dresden

Lětopis 2017/2-Doppelheft erschienen

Mit Beiträgen der internationalen Konferenz "Dimensionen kultureller Sicherheit bei ethnischen und sprachlichen Minderheiten"

13.-28. Juli 2018 Sommerkurs für sorbische Sprache und Kultur

Anmeldungen ab sofort möglich

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