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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Wortbildung im Obersorbischen (BZ)


Die Beschreibung der Wortbildung mit modernen Methoden stellt ein aktuelles Forschungsdesideratum sowohl für das Ober- als auch für das Niedersorbische dar. Im Projekt steht das Obersorbische im Mittelpunkt – hier wurden bisher einige wenige Überblicksdarstellungen veröffentlicht (M. Just, M. Krječmar, F. Michałk, H. Šewc) sowie einzelne Monografien zu speziellen Einzelproblemen (T. Lewaszkiewicz, M. Milewska-Stawiany). Dabei wurden vorwiegend klassische Wortbildungsverfahren wie die Derivation und Komposition untersucht. Daher wird als Fernziel eine Gesamtdarstellung der Wortbildung der obersorbischen Schriftsprache der Gegenwart, in der alle Möglichkeiten der Wortbildung erfasst und beschrieben werden, angestrebt. Aufgrund der Forschungslage und der begrenzten Ressourcen macht sich ein schrittweises Vorgehen notwendig. Die Arbeit am Beitrag zur Wortbildung im Obersorbischen für den HSK-Band „Word-Formation“ hat gezeigt, dass es im Sorbischen noch zahlreiche Forschungslücken zu schließen gilt, z. B. hinsichtlich des tatsächlichen Gebrauchs von Wortbildungsmitteln oder Wortbildungsverfahren. Ausgehend davon werden von der Projektbearbeiterin ausgewählte Einzelprobleme mit dem Schwerpunkt Wortbildung der Substantive und Adjektive in Form von Aufsätzen bearbeitet. Eine der dringlichsten Aufgaben ist dabei die Schaffung eines geeigneten Begriffsapparats, der sich an der aktuellen Entwicklung in der Wortbildungsforschung orientiert. Dafür werden neuere Publikationen über die Wortbildung in anderen (slawischen) Sprachen ausgewertet und auf eine Anwendung für das Obersorbische überprüft.
Als Materialgrundlage dienen neben den größeren obersorbischen Wörterbüchern vor allem das digitale Textkorpus des Obersorbischen (im Korpusauswahlmenü „hotko“ wählen), was sich u. a. für die Verifizierung von Aussagen über den Nutzungsgrad und die Produktivität bestimmter Affixe im Rahmen der Derivation anbietet.

Projektbearbeiterin: Anja Pohontsch (BZ)

30./31.01.2018 - Die Lausitz vor eintausend Jahren

Wissenschaftliche Konferenz zum eintausendsten Jahrestag des Friedens von Bautzen

Lětopis 2017/2-Doppelheft erschienen

Mit Beiträgen der internationalen Konferenz "Dimensionen kultureller Sicherheit bei ethnischen und sprachlichen Minderheiten"

13.-28. Juli 2018 Sommerkurs für sorbische Sprache und Kultur

Anmeldungen ab sofort möglich

Neuerscheinung: Schriften des Sorbischen Instituts 64

Lubina Mahling "Um der Wenden Seelenheyl hochverdient ─ Reichsgraf Friedrich Caspar von Gersdorf"

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