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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

TAGUNG ÜBER SPRACHENRECHTE (COTTBUS)

5.-7. Dezember 2013 Cottbus/Chóśebuz (D)
Substanz und Praxis europäischer Sprachenrechte
Tagungsflyer (Download)
Conference flyer (download)
Nützliche Adressen und Stadtplan (Download)

Veranstaltungsort:
Cottbus/Chóśebuz, Stadthaus-Saal

Veranstalter:
– Prof. Dr. Stefan Oeter, Universität Hamburg, Fakultät für Rechtswissenschaften, Institut für internationale Angelegenheiten; Vorsitzender des unabhängigen Sachverständigenausschusses der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen
– Dr. Hauke Bartels, Sorbisches Institut, Zweigstelle für niedersorbische Forschungen Cottbus; FUEV-Beauftragter für Sprachenfragen
– Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV)

Tagungssprache:
Deutsch, (Englisch)

Kurzbeschreibung:
Sprachenrechte sind ein zentraler Bestandteil des europäischen Minderheitenschutzes. Sie spielen daher sowohl im Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten als auch in der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen eine bedeutende Rolle. Beide Abkommen des Europarats traten 1998 in Kraft und für beide wurde ein Monitoring-Verfahren eingeführt, das die Umsetzung der von den Zeichnerstaaten eingegangenen Verpflichtungen beobachten und bewerten soll.

Nach nunmehr 15 Jahren Erfahrung soll eine erste Bilanz gezogen werden: Wie ist es um die Sprachenrechte in Europa bestellt? Welche Defizite sind erkennbar in Verträgen und/oder ihrer Umsetzungspraxis? Hat sich das Monitoring bewährt? Wie könnte es effektiver gestaltet, wie sein Einfluss auf nationales Minderheitenrecht gestärkt werden? Verfügen die (Sprach)Minderheiten über ausreichend Ressourcen, um sich nutzbringend in das Verfahren einbringen zu können? Ziehen Europarat und EU hier an einem Strang? Wie steht es um das Verhältnis von europäischer Ebene und nationaler bzw. regionaler Minderheiten- und Sprachenpolitik?

Die Tagung bringt Experten sowie Vertreter von Verwaltung, Landespolitik und Minderheitenorganisationen an einen Tisch, um Perspektiven einer Weiterentwicklung des Rechtsschutzes für Minderheiten- und Regionalsprachen auszuloten. Neben den Referenten werden zahlreiche weitere in diesem Bereich Tätige anwesend sein, um sich an den Diskussionen zu beteiligen.



Tagungsprogramm

Donnerstag, 5.12.2013

individuelle Anreise
Erstes Treffen

Freitag, 6.12.2013

8:30 Registrierung
9:00 Eröffnung im Stadthaus-Saal: Hauke Bartels, Stefan Oeter; Grußworte

BLOCK 1: SUBSTANZ DER SPRACHENRECHTE
Moderation: Stefan Oeter/Rainer Hofmann

9:30-11:00 IMPULSREFERATE
Joseph Marko (Bozen): Eine kritische Bestandsaufnahme
Ludwig Elle (Bautzen/Budyšin): Zum Zusammenspiel mit spezifischer nationaler Gesetzgebung am Beispiel der Sorbengesetze
Brigitta Busch (Wien): Sprachenrechte aus Perspektive der Sprechenden
11:00 Kaffeepause

11:30-12:30 DISKUSSION

12:30-13:30 Mittagessen (Buffet vor Ort)
13:30-15:00 Stadtführung “Sorbisches/Wendisches in Cottbus”: Alfred Roggan, Peter Schurmann


BLOCK 2: MONITORING
Moderation: Alastair Walker

15:00-16:30 IMPULSREFERATE
Jörg Horn (Straßburg): Die Überwachungsverfahren aus Sicht der zuständigen Ausschüsse
Linda Pieper (Kiel): Das Monitoring aus Sicht einer Landesverwaltung
Thede Boysen (Flensburg): Über Minderheiten und Unschärfe im Monitoringverfahren
Bernhard Ziesch (Bautzen/Budyšin): Monitoring – Erfahrungen und Erwartungen
Reinhard Goltz (Bremen): Sprachenrechte und Rechtsauffassungen
Karl-Peter Schramm (Saterland): Stellungnahme EBLUL Deutschland
Jan Diedrichsen (Kiel/Kopenhagen): Was bringt das Monitoring den Minderheiten? Ein kritischer Blick auf den Minderheitenschutz von EU und Europarat
16:30 Kaffeepause

17:00-18:30 DISKUSSION

Samstag, 7.12.2013

9:00-9:15
Jens A. Christiansen (Flensburg): Die Europäische Bürgerinitiative und das MinoritySafePack – Wie weiter nach der Ablehnung?


BLOCK 3: VERZAHNUNG MIT NATIONALER/REGIONALER MINDERHEITEN- UND SPRACHENPOLITIK
Moderation: Jan Diedrichsen

9:15-10:45 IMPULSREFERATE
Stefan Oeter (Hamburg): Das Verhältnis von europäischem Monitoring und nationaler Minderheitenpolitik am Beispiel der Sprachencharta
Rainer Hofmann (Frankfurt a.M.) : Das Verhältnis von europäischem Monitoring und nationaler Minderheitenpolitik am Beispiel der Rahmenkonvention
Renate Schnack (Kiel): Zur Entwicklung einer Sprachenpolitik in Schleswig-Holstein
Měto Nowak (Cottbus/Chóśebuz): Sprachencharta unbekannt – zur Schwierigkeit, geltendes Minderheitenrecht in lokalpolitische Praxis umzusetzen
Koloman Brenner (Budapest): Sprachpolitik in Ungarn – das Spannungsfeld zwischen der Sprachencharta und den ungarischen Minderheitengesetzen
10:45-11:15 Kaffeepause

11:15-12:30 DISKUSSION

12:30-13:00 GESAMTFAZIT UND AUSBLICK: Hauke Bartels, Stefan Oeter

13:00 Mittagessen (Buffet vor Ort)
anschließend individuelle Abreise

Organisatorische Informationen

Lokaler Veranstalter:
Serbski institut / Sorbisches Institut
Zweigstelle Cottbus / Wótnožka Chóśebuz
August-Bebel-Straße / droga Augusta Bebela 82
D-03046 Cottbus / Chóśebuz
+49 355 48 576 482

Ansprechpartner:
Hauke Bartels: bartels@serbski-institut.de

Tagungsort:
Stadthaus-Saal
Erich Kästner Platz 1
D-03046 Cottbus / Chóśebuz

Unterbringung:
Lindner Congress Hotel Cottbus
Berliner Platz / Karl-Marx-Straße 68
D-03046 Cottbus / Chóśebuz
+49 355 366 930
www.lindner.de
monika.schulze@lindner.de
Einzelzimmer: 61,00 € inkl. Frühstück
Zimmer können unter Angabe des Stichwortes »Sprachenrechte« bis zum 28.11. direkt im Hotel gebucht werden. (Auch danach bitte im Hotel direkt versuchen.)

Anreise:

Mit dem Auto
Die Anreise erfolgt am schnellsten über die A13 und A15. Abfahrt: Cottbus-West. Dann weiter in Richtung Innenstadt.

Mit dem Flugzeug
Falls Sie mit dem Flugzeug anreisen, müssen Sie mit dem Zug weiter nach Cottbus fahren. Die Berliner Flughäfen sind die am nächsten gelegenen.

Mit der Bahn
Falls Sie in Berlin landen, können Sie die direkte Zugverbindung Berlin-Cottbus mit der Regionalbahn nehmen. Die Fahrt dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden. Siehe www.bahn.de Cottbus besitzt direkte Verbindungen nach Berlin, Dresden, Leipzig, Wrocław (Polen).
Das Lindner Congress Hotel Cottbus ist direkt im Zentrum gelegen, eingebunden in das moderne Dienstleistungs,- und Einkaufszentrum »Spreegalerie«, gegenüber der Stadthalle. Eine Tiefgarage ist vorhanden. (Die Kosten nicht in den Übernachtungskosten enthalten.) Parkmöglichkeiten bestehen auch am Veranstaltungsort.
Durch die zentrale Lage des Hotels verfügt man über eine sehr gute Anbindung an alle öffentlichen Verkehrsmittel (Straßenbahnhaltestelle in 150 m).


Anmeldung:
Es wird um Anmeldung zur Tagung bis spätestens 2.12.2013 gebeten: cottbus@serbski-institut.de


Stand 5.12.2013, Änderungen vorbehalten.

Neuigkeiten & Veranstaltungen

Neuigkeiten im Überblick finden Sie hier . Zur Veranstaltungsübersicht gelangen Sie hier .

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