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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

20. 12. 2014 – Band 59 der Schriften des Sorbischen Instituts erschienen

Theresa Jacobs
Der Sorbische Volkstanz in Geschichten und Diskursen

2014,
248 Seiten. Broschur
ISBN 978-3-7420-2305-6
Preis: 26,90 Euro

Domowina Verlag Bautzen

14.–15. 11. 2014 - Internationale Tagung "Sorben und Deutsche: Heimat Lausitz – fremde Lausitz"

Internationale Tagung
des Sorbischen Instituts und der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften e. V.
14.–15. November 2014

Tagungsort:
Sorbisches Museum
Ortenburg 3-5
02625 Bautzen

Bitte melden Sie sich bis spätestens 15. Oktober 2014 vorzugsweise via email oder mit beiliegendem Formular postalisch über die Geschäftsstelle der OLGdW verbindlich zur Tagungsteilnahme an.

Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften e. V.
Postfach 300 740 • 02812 Görlitz
Telefon: +49 (0) 3581 67 1700
E-Mail: sekretariat@olgdw.de
Internet: www.olgdw.de


Prof. Dr. Dietrich Scholze: Eröffnungsansprache

23. 10. 2014 – Filmvorführung über die Roma in Bulgarien

Zu einer öffentlichen Vorführung des Films “Bread and TV” – “Brot und Spiele” (56 min) lädt das Sorbische Institut am Donnerstag, dem 23. Oktober 2014, 14.00 Uhr ein.
Nach der Filmvorführung ist eine Gesprächsrunde mit dem Regisseur Georgi Stoev-Jacky vorgesehen.

Der Eintritt ist frei.
Bobby alias „der Fernseher“ begründete den ersten unabhängigen Gypsy-Fernsehsender. Er filmt Nachrichten, Hochzeiten und Programme nach Kundenwunsch in der Roma-Nachbarschaft von Kjustendil, einer kleinen Stadt in Süd-West-Bulgarien. Abgesehen davon steht Bobby um 5 Uhr morgens auf, um die Nachbarschaft mit Broten zu beliefern. Daher der Titel des Dokumentarfilms: Brot und TV. Es ist ein Film über mehr als nur Bobby, seinen Fernsehsender oder Brotlieferungen. Unsere Hauptfigur an sich führt uns durch das Leid, das Elend und die Wirrungen der Roma-Gemeinschaft, die immer noch, oder besser gesagt dennoch durchhalten und in wahrer Freude und Glück zusammenleben. Wir werden einen Transvestiten treffen, seine/ihre Höhen und Tiefen des Lebens kennenlernen. Wir nehmen an den Chorproben der Vereinigten Gypsy-Kirche teil; wir machen Bekanntschaft mit einem Roma-Jungen, der vor etwa 20 Jahren zur Adoption in die USA gegeben wurde und nun seine leibliche Mutter zum ersten Mal trifft.
Nun, komm und schau Dir den Film an. Du wirst nicht enttäuscht sein.

13. 10. 2014 14.00 Uhr: Workshop: „Sorbisch sein neu denken – Ein Beitrag zur Commons-Forschung“

Am Montag, den 13. Oktober 2014, um 14 Uhr, findet im Sorbischen Institut Bautzen, Bahnhofstraße 6, ein öffentlicher Workshop des Forschungsschwerpunkts "Identitäten/Alteritäten; Hybride Welten" statt.

Referenten:
  • Prof. Lutz Laschewski, BTU Chóśebuz/Cottbus
  • Johannes Heimrath, Gemeindeberatung Njebjelčicy/Nebelschütz

Gäste sind dazu herzlich willkommen.

Der Eintritt ist frei.

Zeitplan des Workshops


10. 10. 2014: Lětopis 2014/2 erschienen


25. 8. 2014 14.00 Uhr: Vortrag zum Thema: „Ein morphologischer Generator für das Obersorbische und seine Anwendungen“

Am Montag, den 28. August 2014, um 14 Uhr, findet im Sorbischen Institut Bautzen, Bahnhofstraße 6, ein öffentlicher Vortrag statt. Herr Diplom-Informatiker Bernhard Baier , wohnhaft in Panschwitz-Kuckau, spricht zum Thema „Ein morphologischer Generator für das Obersorbische und seine Anwendungen“. Der vorgestellte Morphologische Generator wurde in einem gemeinsamen Projekt mit Herrn Wito Böhmak, Diplom-Informatiker wohnhaft in Radibor, entwickelt. Die Arbeiten wurden hauptsächlich vom Witaj-Sprachzentrum und im weiteren vom Sorbischen Institut unterstützt.

Als Co-Sprecher tritt Herr Wito Böhmak auf.

Gäste sind dazu herzlich willkommen.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Zum Vortrag:
Ein morphologischer Generator erzeugt zu einer Grundform eines Wortes die zugehörigen abgeleiteten (flektierten) Wortformen (Bsp. nan, nana usw.) Eine Anwendung ist z. B. die Erstellung einer Wortliste als Grundlage für eine rechnergestützte Rechtschreibprüfung.
Der hier vorgestellte morphologische Generator basiert im Wesentlichen auf dem Grundwortschatz des obersorbisch-deutschen Wörterbuchs „Völkel“ sowie den Flexionsregeln aus der obersorbischen Grammatik „Pućnik“ von Helmut Faska. Die computergerechte Aufbereitung dieser Quellen und der automatisierte Abgleich mit weiteren Quellen wie dem Sorbischen Textkorpus brachte eine Reihe interessanter Ergebnisse, die hier vorgestellt werden sollen.
Der Vortrag beinhaltet auch Live-Vorführungen zu den möglichen Anwendungen wie Rechtschreibprüfung sowie eines Flexionswörterbuchs für sorbische Texte.

Zum Referenten:
Bernhard Baier studierte Informatik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2011 ist er beim Staatsbetrieb Sächsische Informatik-Dienste als Stabsstellenleiter beschäftigt. Zusammen mit Wito Böhmak (www.boehmak.de ) engagiert er sich seit einigen Jahren für eine bessere Computerunterstützung für das Sorbische. So erstellte er auf Basis der Wortliste von Prof. Dr. Werner vom Institut für Sorabistik der Universität Leipzig das derzeit aktuelle obersorbische Rechtschreibmodul für OpenOffice bzw. LibreOffice und koordinierte die generelle Sprachunterstützung für Ober- und Niedersorbisch in den beiden Office-Programmen. Seit 2009 arbeitet Bernhard Baier zusammen mit Wito Böhmak an einem vollständig neuen obersorbischen Rechtschreibmodul für Microsoft Office sowie Open/LibreOffice. Die Arbeiten wurden hauptsächlich vom Witaj-Zentrum und im weiteren vom Sorbischen Institut unterstützt.

Wito Böhmak studierte Informatik an der Technischen Universität Dresden. Er ist freiberuflicher Software-Architekt und IT-Berater und seit 15 Jahren als Spezialist für die Integration der sorbischen Sprache in die digitalen Medien tätig. Wito Böhmak ist u.a. Entwickler des sorbischen Tastaturtreibers für Windows und Entwickler des deutsch-sorbischen Online-Wörterbuchs boehmak.de bzw. der Boehmak-App.

30. 6. 2014 – Band 58 der Schriften des Sorbischen Instituts erschienen

Jan Kilian (1811–1884). Pastor, Poet, Emigrant
Sammelband der internationalen Konferenz zum 200. Geburtstag des lutherischen Geistlichen, Bautzen, 23.–24. September 2011
Papers of the International Conference on the Occasion of the 200th Birthday of the Lutheran Minister, Bautzen, 23–24 September 2011

491 Seiten. Broschur
ISBN 978-3-7420-2273-8

Preis: 29,90 Euro

Herausgegeben von Trudla Malinkowa
Edited by Trudla Malinkowa

Domowina Verlag Bautzen 2014

18.–20. 6. 2014 - Internationale Konferenz "Slawische Schriftsprachen und Medien"

Jahrestagung der Kommission für Slawische Schriftsprachen beim Internationalen Slawistenkomitee

Das Ziel der Tagung besteht darin, einen Überblick über die Präsenz der slawischen Standardsprachen in traditionellen sowie modernen Medien zu erarbeiten sowie aktuelle Entwicklungstendenzen zu beschreiben, die sich aus ihrer Verwendung durch Sprachträger unterschiedlicher Altersgruppen ergeben. Es soll diskutiert werden, wie die einzelnen slawischen Standard¬sprachen in den traditionellen und neuen Medien repräsentiert sind und welche Probleme sich daraus ergeben.

  • Zur Konferenzseite


15. 6. 2014 - 25. Kolloquium im Biosphärenreservat

„Serbja w kónčinje hole a hatow – wo stawiznach, rěči a kulturje regiona / Die Sorben in der Heide- und Teichlandschaft – zur Geschichte, Sprache und Kultur einer Region“
Donnerstag, 15. Mai 2014 von 14.30–17.00 Uhr im HAUS DER TAUSEND TEICHE, Warthaer Dorfstraße 29, 02694 Malschwitz OT Wartha bei Guttau (Kreis Bautzen).

Zum ersten Mal seit Bestehen unserer Vortragsreihe werden wir die kommende Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Domowina Regionalverband Bautzen und dem Sorbischen Institut Bautzen durchführen. Sechs Fachvorträge werden über die Geschichte, Sprache und Kultur der Sorben informieren. Die Vorträge erfolgen in deutscher Sprache.
Anschließend Eröffnung der Wanderausstellung des Sorbischen Museums „Serbska hola – slědy w pěsku / In der Heide – Sorbisches auf der Kippe“, die bis zum 22. Juni 2014 im HAUS DER TAUSEND TEICHE zu sehen sein wird.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

» Programm

5.–6. Mai 2014: Tagung der Arbeitsgruppe Regionalbibliographie

Die Sorbische Zentralbibliothek ist am 5./6. Mai Gastgeber der Tagung der Arbeitsgruppe Regionalbibliographie.


28. 4. 2014 14.00 Uhr: Vortrag zum Thema: „Migrationen der Roma in Geschichte und Gegenwart“

Am Montag, den 28. April 2014, um 14 Uhr, findet im Sorbischen Institut Bautzen, Bahnhofstraße 6, ein öffentlicher Vortrag statt. Zwei renommierte Roma-Experten von der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften in Sofia, Prof. Dr. Elena Marushiakova und Prof. Dr. Veselin Popov, sprechen zum Thema „Migrationen der Roma in Geschichte und Gegenwart“.
Gäste sind dazu herzlich willkommen.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Zum Vortrag "Migrationen der Roma in Geschichte und Gegenwart"
Der Vortrag behandelt die drei großen Wellen der Roma-Migrationen in Europa seit dem 15. Jahrhundert bis heute. Dabei werden sowohl unterschiedliche Migrationsstrategien als auch bevorzugte Zielländer vorgestellt, sodass damit ein Gesamtbild der Roma-Migrationen in Vergangenheit und Gegenwart präsentiert werden kann. Es wird aufgezeigt, wie diese Migrationsstrategien von verschiedenen Faktoren abhängen. Einerseits betrifft das die interne Vielfalt der Roma-Gemeinschaften sowie deren traditionelle oder moderne Lebensweisen. Anderseits spielt der erreichte Grad der sozialen Integration in den jeweiligen Ländern eine bedeutende Rolle, und zwar sowohl im Herkunftsland als auch – abhängig von der jeweiligen Integrationspolitik – im Zielland.

Zu den Referenten
Elena Marushiakova und Veselin Popov arbeiten am Institut für Ethnologie und Volkskunde mit Ethnographischem Museum an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften in Sofia. Gemeinsam sind sie Autoren einer Reihe von Veröffentlichungen über Roma in Bulgarien, in den Balkanländern sowie allgemein in Mittel- und Osteuropa. Zu ihren wichtigsten Publikationen gehört die erste monographische Forschung zur Geschichte, Sozialstruktur und Kultur der Roma in Bulgarien (1997). Aktuell hält Elena Marushiakova ein Forschungsstipendum beim Internationalen Geisteswissenschaftlichen Kolleg "Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive" an der Humboldt-Universität Berlin (Titel des Forschungsprojektes: "Roma aus Südosteuropa – Leben und Arbeiten in der Migration"). Elena Marushiakova ist Präsidentin der Gypsy Lore Society, einer mehr als 100 Jahre alten internationalen wissenschaftlichen Organisation im Bereich der Roma-Studien. Zudem ist sie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des von der Europäischen Kommission und dem Europarat gegründeten "Europäischen Akademischen Netzwerks in Roma-Studien".

11. 4. 2014: Lětopis 2014/1 erschienen


VERLÄNGERUNG: 8. 3. - bis 6. 5. 2014 - Zum achten Mal mit acht Bibliotheken: Künstlerischer Wettbewerb und eine Wanderausstellung “Rübezahl, Krabat – kennt ihr sie?”

Acht Bibliotheken der Euroregion Neisse und Lausitz aus Polen, Tschechien und Deutschland, darunter die Sorbische Zentralbibliothek Bautzen am Sorbischen Institut riefen im Juni 2013 zum Wettbewerb für Kinder und Jugendliche dieser Region auf. Die ausgezeichneten künstlerischen Werke können in einer
beim Verteilen der Preise in  Schleife
Wanderausstellung von Dezember 2013 bis Ende 2014 in den jeweiligen Bibliotheken bestaunt werden.
Vom 8. März bis zum 6. Mai ist die Ausstellung im Sorbischen Institut in Bautzen zu sehen,
zu den Öffnungszeiten der Sorbischen Zentralbibliothek. Die besten Werke sind außerdem noch in einem großformatigen Kalender für 2014 präsentiert.
beim Verteilen der Preise in
Schleife

Kalender mit den prämierten Werken
Jahreskalender mit den prämierten Werken
Im Zentrum der Ausschreibung

stand die bildnerische Auseinandersetzung (malerisch, grafisch, plastisch) mit den zwei bedeutsamen Sagengestalten der Region – Krabat und Rübezahl (Krakonoš/Rzepiór). Hauptverantwortliche für den Wettbewerb ist die “Riesengebirgsbibliothek” Jelenia Góra / Hirschberger Zentrum für Information und Regionale Bildung, gemeinsam mit den Stadtbibliotheken Görlitz und Zittau, der Wissenschaftliche Bibliothek Liberec, den Stadtbibliotheken Jablonec nad Nisou und Turnov sowie der Sorbischen Zentralbibliothek am Sorbisches Institut. Eine von den Veranstaltern ernannte siebenköpfige Jury hatte die Aufgabe, die Werke der Kinder und Jugendlichen im Alter von 7 bis 18 Jahren, unterteilt in vier Alterskategorien, zu bewerten: Neben der thematischen Spezifizierung gab es für die bildnerisch-künstlerischen Techniken kaum Beschränkungen; sowohl zwei- als auch dreidimensionale Objekte waren zugelassen, die Technik war frei wählbar und auch kombinierbar, Einzel- wie auch Gemeinschaftsarbeiten waren möglich. Die jungen Künstler hatten ein halbes Jahr Zeit, sich von den Sagengestalten inspirieren zu lassen.
Die feierliche Preisverleihung und gleichzeitige Eröffnung der Wanderausstellung fand am 7. Dezember 2013 in der Galerie der kleinen Formen des Hirschberger Zentrums in Jelenia Góra statt. Frau Dr. Susanne Hose, Wissenschaftlerin am Sorbischen Institut und Expertin für die Krabat-Gestalt, ist zu diesem Anlass angereist. Die Gewinner erwarteten verschiedene Sachpreise (insbesondere attraktive Materialien für ihr weiteres kreatives Schaffen), besondere Auszeichnungen und nicht zuletzt ein Wettbewerbsdiplom.
Seit 1996 findet dieses interkulturelle Projekt im statt, nun schon zum achten Mal. Der vom Magistrat der Stadt Hirschberg und der Stiftung für Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit finanzierte Wettbewerb hat zum Ziel, grenzübergreifend gemeinsame kulturelle Traditionen zu pflegen, durch Kunst und Kunstförderung von Kinder und Jugendlichen Anreize für die Auseinandersetzung mit den Überlieferungen der beiden Sagenfiguren zu schaffen und sie wieder vermehrt ins Bewusstsein zu bringen.

Fast 400 Werke

wurden zum Wettbewerb eingereicht. Unter den vielen Einzelpreisen wurden auch fünf Schulen für ihr besonderes Engagement und hervorragende Ergebnisse ausgezeichnet. Allein auf deutsch-sorbischer Seite erhielten zwei Schulen diese Auszeichnung:
die Evangelische Mittelschule Oßling und die Evangelische Grundschule Groß-Kölzig. Die einzelnen Gewinner aus der Lausitzer Region wurden von der Sorbischen Zentralbibliothek noch einmal persönlich geehrt. Im Dezember machten sich zwei unserer InstitutsmitarbeiterInnen auf den Weg in die Schulen, um die Preise zu verleihen:
In der Altersstufe I (7-10 Jahre) konnte sowohl der 2. als auch der 3. Preis an Schüler der Grundschule Dr. Marija Grollmuß Slepo / Schleife vergeben werden. In der Altersstufe II (11-13 Jahre) erwarben zwei Schülerinnen der Evangelischen Mittelschule Oßling mit ihrer Gemeinschaftsarbeit den 2. Preis. Insgesamt 11 Auszeichnungen erhielten Schüler aus den Schulen Groß-Kölzig und Schleife. Jede am Wettbewerb beteiligte Schule erhielt außerdem mehrere Exemplare des frisch gedruckten Wettbewerbskalenders 2014.
An dieser Stelle danken wir allen beteiligten jungen Künstlern, besonders auch den engagierten LehrerInnen für die vielfältigen, durchweg originellen Arbeiten.
Der nächste Wettbewerb ist für das Schuljahr 2014/15 geplant. Wir hoffen auch dann wieder auf rege Beteiligung.

Fotos und eine kurze Reportage des polnischen TV Senders NJ24 zum Treffen der Jury beim Wettbewerbsentscheid und über die Preisverleihung sind auf folgenden Webseiten zu sehen:

Neues auf niedersorbisch.de

Seit dem 26. 2. 2014 bietet die Zweigstelle für niedersorbische Forschungen in Cottbus zwei weitere Komponenten des Internetportals zum Niedersorbischen an. Unter http://niedersorbisch.de/ndw kann man jetzt die niedersorbisch-deutschen Wörterbücher auch nach deutschen Wörtern durchsuchen. Gleichzeitig wurde eine Sammlung phraseologischen Materials aus den Wörterbüchern des NDW online gestellt. Diese kann unter http://niedersorbisch.de/nrs aufgerufen werden.

8. 3. 2014 - Tag der Archive

Thema: „Frauen – Männer – Macht“
am 8. März 2014, 14.00 – 18.00 Uhr
im Sorbischen Kulturarchiv beim Sorbischen Institut Bautzen
Bahnhofstr. 6, 02625 Bautzen

» Flyer

3. 3. 2014: Neuerscheinung – Sorbisches Kulturlexikon

Herausgegeben von Franz Schön und Dietrich Scholze.
Unter Mitarbeit von Susanne Hose, Maria Mirtschin und Anja Pohontsch.
580 S., über 700 Abb. u. Kt., Hardcover
ISBN 978-3-7420-2229-5

Zum Buch
Was ist der Wendenpfennig? Seit wann gibt es sorbische gedruckte Bücher? Wie entstand der Krabat-Mythos, der sowohl in der Literatur als auch auf der Kinoleinwand deutschlandweit bekannt ist? Worin liegen die Besonderheiten des Schleifer Dialekts oder der sorbischen katholischen Tracht? Diese und viele weitere Fragen rund um das kleine westslawische Volk, das zwischen Spreewald und Oberlausitzer Bergland beheimatet ist, beantwortet das kulturhistorische Kompendium, das im Sorbischen Institut in Bautzen konzipiert und erarbeitet wurde. Die Enzyklopädie umfasst in über 230 Stichworten Grundlegendes und Wissenswertes zu Geschichte, Sprache, Literatur, Brauchtum und Trachten, Musik, Sagen und Mythen der Sorben. Auch einzelne Lausitzer Regionen werden vorgestellt, die im Laufe der Jahrhunderte eine enorme sprachliche wie kulturelle Vielfalt hervorgebracht haben. Dies macht die Einzigartigkeit und Attraktivität des zweisprachigen Gebiets im Osten Deutschlands aus. Abgerundet wird das Werk durch ein Stichwortverzeichnis sowie durch Orts- und Personenregister.

» Domowina Verlag

Bericht dazu:
Serbske Nowiny 23. 1. 2014

24. 2. 2014 14.00 Uhr: Vortrag zum Thema: „Kriege, Burgwarde, Christianisierung: Integration der Sorben ins ostfränkisch-deutsche Reich“

Zu einem öffentlichen Vortrag lädt das Sorbische Institut Bautzen (Bahnhofstr. 6) am Montag, dem 24. Februar um 14 Uhr ein.
Referent ist Prof. Dr. Matthias Hardt , GWZ Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas Leipzig.
Sein Thema lautet „Kriege, Burgwarde, Christianisierung: Integration der Sorben ins ostfränkisch-deutsche Reich“.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

1. 1. 2014 - Neue Abteilung

Zum 1. 1. 2014 wurden die Abteilungen Kultur- und Sozialgeschichte sowie Empirische Kulturforschung/Volkskunde auf Empfehlung des Wissenschaftsrates vom 26. 4. 2013 zusammengelegt. Zur Zeit wird die Internetpräsentation der neuen Abteilung "Kultur- und Geschichtsforschung" erarbeitet.

2. 1. 2014 - Ausstellung über die Dokumentation der Vergangenheit: „Projekt Groß Partwitz – Biografie eines Heidedorfes“

Das Dorf Groß Partwitz, nordwestlich von Hoyerswerda gelegen, musste Ende der 1960er-Jahre dem Braunkohle-Tagebau weichen. Mit seiner Dorfanlage, der Haus- und Hofbauweise, der Tracht, den Traditionen und den zum Teil noch sorbisch sprechenden Bewohnern war es ein typisches Dorf in der Hoyerswerdaer Heide. 1967 erhielt das damalige Institut für sorbische Volksforschung vom Braunkohlenwerk Laubusch (später Kombinat Knappenrode) den Auftrag, das Leben im Dorf umfassend zu dokumentieren und eine Erinnerungsschrift zu erstellen.
Die Ergebnisse der Arbeit, die den sozialen Strukturwandel und die gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen in den verschiedenen Zeitepochen bis in die 1960er-Jahre untersuchte, wurden in einer umfangreichen Darstellung mit dem Charakter einer interdisziplinären Studie zusammengefasst.
In den Beständen des Sorbischen Kulturarchivs befinden sich neben den Akten zum Projekt und verschiedenen Manuskripten auch Akten der Gemeinde und der LPG Groß Partwitz, eine Handvoll privater Dokumente, Sprachaufnahmen, ein Film über das Zampern sowie Schwarzweißfotografien und Farbdias. In jeweils einer Vitrine werden Projekt und Dorf anhand dieser Materialien thematisiert und vorgestellt.

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3-G-Regel im Lesesaal von Bibliothek und Archiv

Für die Benutzung eines Arbeitsplatzes im Lesesaal gilt die 3-G-Regel: Geimpft, getestet oder genesen mit entsprechendem Nachweis. Zu den Benutzungsbedingungen und dem Hygienekonzept informieren Sie sich unter Bibliothek & Archiv.

Die Freiheit winkt! Die Sorben und die Minderheitenfrage nach 1918

Neue Wanderausstellung des Sorbischen Instituts - Weitere Informationen

"Sorbisch? Na klar."

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