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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Kleine Reihe des Sorbischen Instituts Bautzen 31


Kleine Reihe 31 Titel

Verflechtungsraum Lausitz. Böhmisch-ungarische Exulanten und Lausitzer Sorben

Begegnungen und Beziehungen im 18. Jahrhundert

2019. 85 Seiten, 9 Abbildungen. A5-Broschur.
ISBN 978-3-9816961-7-2. 14,00 Euro

Autorin: Lubina Mahling
Die vorliegende Studie fragt nach Aufeinandertreffen und Beziehungen zwischen der sorbischen Bevölkerung der Lausitz und den zahlreichen böhmischen und oberungarischen Exulanten. In Blick genommen werden dabei Kontakträume wie Familie, Erwerbstätigkeit und Kirche sowie im Speziellen die Herrnhuter Brüdergemeine. Besonderes Augenmerk gilt zentralen Akteuren wie dem tschechisch-sorbisch-deutschen Geistlichen Georg Petermann, die als Beziehungsgeneratoren wirkten. So baute Petermann um 1740 in Klix ein Seminar für den sorbischen geistlichen Nachwuchs auf und sammelte eine kleine böhmische Gemeinde um sich. Einige Jahre später setzte er sich im niederlausitzischen Vetschau für den Druck eines ersten niedersorbischen Gesangbuches ein. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die sorbisch-tschechischen Kontakte innerhalb der Brüdergemeine. Da hier ein Mangel an sorbischen wie tschechischen Verantwortungsträgern herrschte, versuchte man, Synergien in der Seelsorge und Gemeindearbeit zu nutzen. Diese vielfältigen Austausch- und Transferprozesse beruhen auf der sprachlichen Nähe zwischen Lausitzer Sorben und tschechischsprachigen Exulanten. Doch blieb es häufig nicht allein beim sprachlichen Vergleich, vielmehr werden im Rahmen dieser Studie zahlreiche kulturelle, zunehmend auch nationale Verortungen von Sorben und Tschechen in der Frühen Neuzeit greifbar.

Neuigkeiten & Veranstaltungen

Neuigkeiten im Überblick finden Sie hier . Zur Veranstaltungsübersicht gelangen Sie hier .

12.7.2019 – Neue Erweiterung für Soblex

27.8.2019 Öffentlicher Vortrag von Dr. Elisabeth Tauber

Bergbauern in Südtirol. Beziehungen zu Land, Landwirtschaftspolitik und Tourismus

SMiLE-Projekt zur Revitalisierung der sorbischen Sprache(n)

in verschiedenen politischen Systemen erfolgreich abgeschlossen

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