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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Sorbische Bibliographie

Gesamtredaktion der Bibliographie: Franz Schön
Die erste Sorbische Bibliographie – sieht man von Verzeichnissen sorbischer Drucke aus dem 18. und 19. Jahrhundert ab – wurde 1929 von Jacob Jatzwauk, Landesbibliothekar in Dresden, zusammengestellt und von Max Vasmer in Berlin herausgegeben (2. erg. Aufl. 1952). Seit 1959 erscheint sie regelmäßig in Mehrjahresbänden im Domowina-Verlag in Druckausgaben. Jahresauswahlbibliographien findet man seit den fünfziger Jahren in der sorabistischen Jahresschrift Lětopis und seit 1996 im Internet.

Die Bibliographie erfaßt alle wichtigen sorbischsprachigen Titel und berichtet über anderssprachige Publikationen mit einem inhaltlichen Bezug zu den Sorben, zum historisch weit gefassten sorbischem Siedlungsgebiet, der Ober- und Niederlausitz, und zu sorbischen Persönlichkeiten. Sie konzentriert sich auf Geschichte und Kultur, andere regionalhistorische Bereiche, wie Behörden, Wirtschaft, Geographie, Natur usw. werden durch die Sächsische Bibliographie und Brandenburgische Bibliographie berücksichtigt.

Die Bibliographie verzeichnet selbstständig (Bücher, Broschüren, audiovisuelle Medien) und unselbstständig erscheinende Arbeiten (Aufsätze in Sammelwerken, Zeitschriften, Artikel größeren Umfangs aus Wochen- und Tageszeitungen, Rezensionen).

Die Internetversion der Sorbischen Bibliographie bietet den Zugriff auf die kompletten Daten der Fünfjahresbände 1986-1990, 1991-1995, 1996-2000, 2001-2005 sowie eine Auswahl aktueller sorabistischer Titel. Sukzessiv wird auch der Inhalt früherer Bibliographien eingepflegt (bisher: seit 1958 in Bautzen erschienene Bücher).

Neuigkeiten & Veranstaltungen

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APERO im Garten

Buchvorstellung und Debatte zu „Demokratie: Eine gefährdete Lebensform“
Till van Rahden und Lutz Rathenow im Gespräch mit Roland Löffler

15.7.2020, 17 Uhr
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Bibliothek für kontaktarmen Ausleihbetrieb geöffnet / Lesesaal und Archiv donnerstags nach Voranmeldung geöffnet

Der Lesesaal der Sorbischen Zentralbibliothek und das Sorbische Kulturarchiv sind jeden Donnerstag von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Eine Voranmeldung (telefonisch oder per Mail) ist notwendig, da jeweils nur ein/-e Nutzer/-in im Lesesaal arbeiten darf.
Das Tragen eines Nasen- und Mundschutzes ist Voraussetzung.

Ihre bestellte Literatur können Sie weiterhin Mo.-Mi. 10.00 bis 14.00 Uhr und Do. bis 16.00 Uhr in der SZB abholen, dafür dürfen Sie jedoch nur einzeln eintreten. Während Sie sich vor und in der Bibliothek aufhalten, achten Sie bitte auf die Einhaltung der Hygieneregeln.

Unsere digitalen Services finden Sie unter der Rubrik Bibliothek & Archiv.

Mina-Witkojc-Preis 2020

Wir gratulieren herzlich unserem langjährigen Mitarbeiter und Kollegen Manfred Starosta zur Verleihung des Mina-Witkojc-Preises des Landes Brandenburg! Danke für die vielen Jahre fruchtbarer Zusammenarbeit, in der zuletzt auch das häufig genutzte Deutsch-Niedersorbische Wörterbuch entstanden ist, das das bekannte Sprachportal www.niedersorbisch.de begründete.

Neue Internetseite für sorbische Eigennamen gestartet

Wir haben aus einer Vielzahl an Quellen niedersorbische Siedlungsnamen zusammengetragen und dafür eine Internetseite aufgesetzt: für jeden komfortabel online nutzbar.

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D-02625 Bautzen/Budyšin
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