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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Sorbische Kultur- und Kreativwirtschaft in der Transformation: Kulturelles Erbe zwischen ethnischer Selbstvergewisserung und ökonomischer Inwertsetzung

Das Projekt ist Teil des Projektverbunds „Multiple Transformationen. Gesellschaftliche Erfahrung und kultureller Wandel in Ostdeutschland und Ostmitteleuropa vor und nach 1989“ (gefördert durch das SMWK). Daran beteiligt sind das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden (Koordination), das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung in Dresden, das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa in Leipzig und das Sorbische Institut.
Das Teilprojekt widmet sich der freien Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) – einem der seit den 1980er-Jahren dynamischsten Wirtschaftszweige der Weltwirtschaft (Wiesand 2006). Kultur wird dabei zunehmend Aufmerksamkeit als Mehrwert ökonomischer Entwicklungen von Regionen zuteil (Reckwitz 2017). Der KKW kommt gerade bei Minderheiten eine besondere Bedeutung zu, stellt diese jedoch aufgrund der implizierten Monetarisierung ihres „kulturellen Erbes“ zugleich vor spezifische Herausforderungen: neben der mehrkulturellen Selbstverortung von Akteur(innen) und Institutionen erweist sich die gleichzeitige Ökonomisierung als Spagat.
Die wissenschaftliche Untersuchung der Genese der KKW sowie ihrer spezifischen An- und Herausforderungen bei den Sorben wird vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Umbruchs von 1989/90, des Übergangs von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft sowie der sich in der Spätmoderne verstärkenden Einflüsse von Globalisierung, Transkulturalisierung und Digitalisierung untersucht. Im Fokus steht die Betrachtung von Brüchen, Kontinuitäten und Neuentwürfen von Strategien „sorbischer Kunstschaffender“ im Umgang mit „kulturellem Erbe“ zwischen ökonomischer Inwertsetzung und ethnischer Selbstvergewisserung.

Ausführliche Projektbeschreibung

Bearbeiterin: Theresa Jacobs

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Neue Öffnungszeiten für den Lesesaal

Der Lesesaal der Sorbischen Zentralbibliothek und das Sorbische Kulturarchiv sind Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Um eine Voranmeldung (telefonisch oder per Mail) wird gebeten. Das Tragen eines Nasen- und Mundschutzes ist Voraussetzung.
Ihre bestellte Literatur können Sie weiterhin Montag und Dienstag von 10 bis 14 Uhr und Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 16 Uhr abholen.
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Neue Internetseite für sorbische Eigennamen gestartet

Wir haben aus einer Vielzahl an Quellen niedersorbische Siedlungsnamen zusammengetragen und dafür eine Internetseite aufgesetzt: für jeden komfortabel online nutzbar.

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