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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Projekt abgeschlossen im Juni 2019

Sorbische Sprache(n): Revitalisie­rung in verschiedenen politischen Systemen (Drittmittelprojekt)

Ober- und Niedersorbisch als zwei bedrohte Sprachen der sorbischen Minderheit in Deutschland sind Gegenstand verschiedener Versuche der Spracherhaltung und -revitalisierung. Nach dem 2. Weltkrieg führte der DDR-Staat ein innovatives Schulprogramm unter der Losung “Die Lausitz wird zweisprachig” ein, kontrolliert und modifiziert von der staatstragenden sozialistischen Partei SED in den 1960er Jahren. Die damals etablierte Infrastruktur eines zweisprachigen Schulwesens bildete die Grundlage für die Einführung neuer Relingualisierungsbildungsprogramme nach der deutschen Wiedervereinigung 1990, die sich insbesondere an junge und potentielle Neusprecher richten. Das Forschungsprojekt zielt mithilfe von ethnologisch-soziologischen Methoden darauf, Sprachpolitik sowie deren positiven und negativen Effekte in ihrer historischen Entwicklung zu erfassen, heutige Sprachgemeinschaft(en) zu identifizieren, Einstellungen von Muttersprachlern, Neusprechern sowie Sprachlernenden zur Sprache sowie deren Sprachpraxis, ihre Bedürfnisse und deren Berücksichtigung in heute praktizierten Relingualisierungsstrategien zu erheben.

Projektbearbeiterinnen: Dr. habil. Nicole Dołowy-Rybinska (Leitung, Akademie der Wissenschaften Warschau), Dr. Cordula Ratajczak


Workshop für die Jugend am 2.2.2019

Foto: SN/Hanka Šěnec
Foto: SN/Hanka Šěnec
Foto: SN/Hanka Šěnec

Abschlusskonferenz am 31.5.2019

Die Abschlusskonferenz der Studie „Sorbische Sprache(n): Revitalisierung in verschiedenen politischen Systemen“ im Rahmen des Projekts SMiLE (Sustaining Minoritized languages in Europe), finanziert vom Smithsonian Center for Folklife and Cultural Heritage und angesiedelt am Sorbischen Institut in Bautzen/Budyšin, findet am 31. Mai 2019 von 13.00 bis 18.00 Uhr im Sorbischen Haus (Serbski dom) in Bautzen/Budyšin statt. Präsentiert werden die wichtigsten Erkenntnisse zu vergangenen und aktuellen Anstrengungen zur Wiederbelebung beider sorbischer Sprachen. Die Konferenz bietet den Teilnehmern Gelegenheit zum Gedankenaustausch über die Situation des Ober- und Niedersorbischen, über aktuelle Aktivitäten der Länder Sachsen und Brandenburg sowie der Sorben selbst zur Förderung der beiden Minderheitensprachen und zur Diskussion über akute Anforderungen für ihre Bewahrung und Weiterentwicklung.
Die Konferenz wird von Dr. Mary S. Linn, Kuratorin für kulturelle und sprachliche Revitalisierung, Smithsonian Center for Folklife and Cultural Heritage, Washington D.C. und Direktorin des SMiLE-Programms, eröffnet. Sie wird die wichtigsten Grundzüge und Ziele des Programms vorstellen. Das intensive halbtägige Konferenzprogramm umfasst die Hauptpräsentation der Projektleiterinnen Dr. Cordula Ratajczak und Prof. Dr. Nicole Dołowy-Rybińska über Sprachpolitik und -planung in der Ober- und Niederlausitz, gefolgt von einer ausführlichen Diskussion mit den Konferenzteilnehmern und zwei Präsentationen der Projektmitarbeiter Alena Paulik und Gregor Kliem zur Sprachpraxis in der Ober- und Niederlausitz mit besonderem Fokus auf die junge Generation. Der zweite Teil der Konferenz widmet sich dem Schulsystem für Minderheitensprachen. Die Konferenzgäste Prof. Bernadette OʻRourke (Heriot-Watt-Universität, Edinburgh) und Alejandro Dayán-Fernández (Doktorand an der Heriot-Watt-Universität, Edinburgh), die sich mit der galizischen Sprache in Spanien beschäftigen, werden ihre Forschungen zum Semente-Immersionsprojekt vorstellen, das 2011 von einer Gruppe galizischer Sprachaktivisten aus dem urbanen Milieu initiiert wurde. Dieser Präsentation schließt sich eine Diskussion zur Lage der sorbischen Sprachausbildung und ihren zukünftigen Herausforderungen an.

Neuigkeiten & Veranstaltungen

Neuigkeiten im Überblick finden Sie hier . Zur Veranstaltungsübersicht gelangen Sie hier .

2.9.2019 – Research Fellowships

für Forschungsaufenthalt im Jahr 2020. Weiter zur Ausschreibung .

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SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
Bahnhofstraße/Dwórnišćowa 6
D-02625 Bautzen/Budyšin
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