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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

DR. SUSANNE HOSE

VITA
1980 – 1984Studium Sorabistik und Russistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig,
1984Diplomarbeit „Jan Radyserb Wjela und seine lexikalischen und phraseologischen Sammlungen. Versuch einer Klassifikation“
(Prof. Dr. Heinz Schuster–Šewc)
1984 – 1989planmäßige Aspirantur am Institut für sorbische Volksforschung Bautzen,
1989 – 1991 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Volkskunde
am Institut für sorbische Volksforschung Bautzen.
1990Promotion „Zur Überlieferung und Systematisierung der obersorbischen Sprichwörter“ (Prof. Dr. Siegfried Neumann).
Seit 1992wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Empirische Kulturforschung/Volkskunde am Sorbischen Institut e.V. in Bautzen.
Redaktionsmitglied des „Lětopis: Zeitschrift für sorbische Sprache, Geschichte und Kultur“
Redaktionsmitglied „Die Sorben. Ein kulturhistorisches Lexikon“
Mitglied der Vorbereitungsgruppe „Sommerferienkurs für sorbische Sprache und Kultur“
seit 1997 Vorsitzende des Betriebsrats
Verheiratet, zwei Kinder

MITGLIEDSCHAFT
  • International Society for Narrativ Research
  • Deutsche Gesellschaft für Volkskunde, Kommission für Erzählforschung
  • Kommission Slawische Folklore beim Internationalen Slawistenkomitee
  • Bautzener Kunstverein e.V.
  • PRO MVSEVM. Förderverein des Stadtmuseums Bautzen
  • Mitglied des Bautzener Stadtrats, Sprecherin des Arbeitskreises für sorbische Angelegenheiten

ARBEITSGEBIETE

  • volkskundliche Sprichwörter- und Erzählforschung
  • Biographieforschung
  • Fachgeschichte der Volkskunde
  • Genderforschung

PUBLIKATIONEN (Auswahl)

» Gesamtverzeichnis als PDF

Bücher
  • Erzählen über Krabat. Märchen, Mythos und Magie. Bautzen 2013, 272 S.
  • Zeitmaschine Lausitz. Raum-Erfahrungen – Leben in der Lausitz. Dresden/Husum 2004 Rezensionen
  • Sorbian Proverbs – Serbske Přisłowa. In Collaboration with Wolfgang Mieder. The University of Vermont Burlington, Vermont 2004 (= Supplement Series of Proverbium, Yearbook of International Proverb Scholarship; 14) Rezension
  • Serbski přisłowny leksikon – Sorbisches Sprichwörterlexikon. Bautzen 1996 Rezensionen

Aufsätze
  • Selbstzeugnis als kulturelles Erbe – am Beispiel der autobiografischen Nachlässe von Hermann Graf von Pückler-Muskau und des Halbbauern Hanso Nepila erklärt. In: Ingo Schneider und Valeska Flor (Hg.): Erzählungen als kulturelles Erbe – Das kulturelle Erbe als Erzählung. Münster, New York, Berlin: Waxmann, 2014, S. 145–160.
  • Lebensgeschichten und ihre Bedeutung in der Altenpflege. In: Volkskunde in Sachsen 23 (2011), S. 179–195
  • Veckenstedt, Edmund. In: Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung. Bd. 13, Berlin/New York 2010, Sp. 1362–1364.
  • Angriff und Verteidigung. Strategien sorbischer Klatschgeschichten. In: Ulrich Marzolph (Hg.): Strategien des populären Erzählens. Berlin 2010, S. 53–74 (= Studien zur Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie; 4).
  • Gottes Wort per SMS aufs Handy. Das Sendungsbewusstsein der Herrnhuter Brüdergemeine am Beispiel der Losungen. In: Susanne Hose (Hg.), Minderheiten und Mehrheiten in der Erzählforschung. Bautzen 2008, S. 141–153.
  • Geschichten über Weißenberger, Salower und Schildauer. Erzählen zwischen mündlicher und schriftlicher Kultur. In: Sabine Wienker-Piepho, Klaus Roth (Hrsg.): Erzählen zwischen den Kulturen. 2. Arbeitstagung der Kommission für Erzählforschung in Augsburg 2002. Münster 2004, S. 97–113 (Münchener Beiträge zur interkulturellen Kommunikation; 17).
  • The Meaning of „Work” in the Life Stories of Women. In: Lětopis 51 (2004) Heft 1, S. 28–40.
  • Soziales Wissen und politische Macht: Zur Geschichte der sorbischen Volksdichtung als Forschungsgegenstand. In: Michael Simon, Monika Kania-Schütz, Sönke Löden (Hrsg.), Zur Geschichte der Volkskunde: Personen – Programme – Positionen. Dresden 2002, S. 71–86 (Volkskunde in Sachsen; 13/14).
  • Sprüche klopfen. Sprichwörter im Kommunikationsprozess. Für Siegfried A. Neumann zum Geburtstag. In: Proverbium. Yearbook for International Proverb Scholarship 17 (2000), S. 133–150.
  • „Für die Stunde meines Begräbnisses“. Zur kommunikativen Funktion von Lebensgeschichten in der Herrnhuter Brüdergemeine. In: Lětopis 47 (2000), Heft 2, S. 80–94.
  • Schwänke, Anekdoten, Arbeitserinnerungen komischen Inhalts. Zur Sammlung sorbischen Erzählguts in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Christoph Schmitt (Hrsg.), Homo narrans. Studien zur populären Erzählkultur. Festschrift für Siegfried Neumann zum 65. Geburtstag. Münster/New York/München/Berlin 1999, S. 69–90.
  • Zugehörigkeit und Abgrenzung mittels sprachlicher Klischees. Über die Nachbarschaft von Sorben und Deutschen in der Lausitz. In: Wolfgang Eismann (Hrsg.), Europhras 95. Europäische Phraseologie im Vergleich: Gemeinsames Erbe und kulturelle Vielfalt. Bochum 1998, S. 351–363 (Studien zur Phraseologie und Parömiologie; 15).
  • Archivierung = ad acta? Ein Beitrag zur sorbischen und deutschen Sprichwörterforschung. In: Walther Heissig, Rüdiger Schott (Hrsg.), Die heutige Bedeutung oraler Traditionen. Bonn 1998, S. 120–130 (Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften; 102).
  • Die Sprichwörterforschung in Deutschland: Methoden, Probleme, aktuelle Trends. In: Fabula 38 (1997), Heft 3/4, S. 280–290.
  • Frauenforschung bei den Sorben. Ein Erfahrungsbericht. In: Fachfrauen – Frauen im Fach. Frankfurt am Main 1995, S. 339–351

21.02.2018: Stellenausschreibung - Abteilung Kulturwissenschaften

3. März 2018 Tag der Archive – Das Sorbische Kulturarchiv lädt ein

Das Sorbische Kulturarchiv und die Sorbische Zentralbibliothek laden zu öffentlichen Führungen und einer Filmvorstellung ein.

19.-21. April 2018 Konferenz Forschungsdesign 4.0

des ISGV mit Beiträgen des Sorbischen Instituts in Dresden

Lětopis 2017/2-Doppelheft erschienen

Mit Beiträgen der internationalen Konferenz "Dimensionen kultureller Sicherheit bei ethnischen und sprachlichen Minderheiten"

13.-28. Juli 2018 Sommerkurs für sorbische Sprache und Kultur

Anmeldungen ab sofort möglich

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