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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

KULTURWISSENSCHAFTEN (Bautzen/Cottbus)


Zum 1. Januar 2014 wurden die Abteilungen „Kultur- und Sozialgeschichte“ und „Empirische Kulturforschung/Volkskunde“ zusammengelegt und die neue „Abteilung Kulturwissenschaften“ gegründet. Ziel der Abteilung ist eine umfassende, transdisziplinäre Erforschung von Geschichte und Gegenwart der sorbischen Minderheit in der Ober- und Niederlausitz – im komplexen Beziehungsgeflecht zur Mehrheit, ebenso wie zu anderen Kulturen und kulturellen Prozessen. Ein weiteres Ziel ist die vergleichende Minderheitenforschung im europäischen Kontext.
Einen wesentlichen Themenbereich der historischen bzw. der historiographischen Forschung bilden zur Zeit akteurs- und personenorientierte Themen sowie Forschungen zu gesellschaftlichen Strukturen und politischen bzw. kulturellen Institutionen, wie Schule, Kirche, Medien. Elemente der Erinnerungskultur, speziell im Bereich der bildenden Künste, wie des Bildhaften generell sind für die Abteilung von dauerhaftem Interesse. All diese Forschungen weisen mehrfache Schnittstellen mit Fragestellungen der Kulturforschung auf, so dass hier ein hohes Potenzial für die interdisziplinäre Kooperation existiert – ein Potenzial, das in der nahen Zukunft intensiver und gezielter ausgeschöpft werden soll. Das Themenspektrum der Kulturforschung ist weit gesteckt: Identität, Ethnizität, Vorurteile und Stereotypen, Trachten, Bräuche, Religiosität, Familie, Umsiedler, Raum und Lebenswelt, Erzählkulturen, Sprichwörter, Bilder von den Sorben, neue Medien. Es geht unter anderem um Fragen der kulturellen Differenz, um Konstruktionen des Eigenen, um Strategien des Umgangs mit dem Fremden, um Bildung, interkulturelle und interethnische Kommunikation. Dabei fokussiert die Forschung ausdrücklich transkulturelle bzw. interkulturelle Phänomene: Zweisprachigkeit und Mehrkulturalität, Beziehungsgeschichten Minderheit – Mehrheit, ethnische Konflikte und dialogische Begegnungen in historischer wie aktueller Perspektive, Umgang mit Diversität und Andersheit.

30./31.01.2018 - Die Lausitz vor eintausend Jahren

Wissenschaftliche Konferenz zum eintausendsten Jahrestag des Friedens von Bautzen

Lětopis 2017/2-Doppelheft erschienen

Mit Beiträgen der internationalen Konferenz "Dimensionen kultureller Sicherheit bei ethnischen und sprachlichen Minderheiten"

13.-28. Juli 2018 Sommerkurs für sorbische Sprache und Kultur

Anmeldungen ab sofort möglich

Neuerscheinung: Schriften des Sorbischen Instituts 64

Lubina Mahling "Um der Wenden Seelenheyl hochverdient ─ Reichsgraf Friedrich Caspar von Gersdorf"

Marie Skłodowska-Curie Actions

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D-02625 Bautzen/Budyšin