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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Biografien zur sorbischen Volkskunde


Wićaz, Ota

Deutscher Name: Otto Lehmann
Pseudonym: Fidus
 
Literatur- und Kulturhistoriker, Ethnograph, Redakteur, Prof. Dr. h.c.
 
*
14.6.1874 in Quatitz
28.11.1952 in Stollberg
 
V:
Lehrer
 
1906 Tochter eines Kaufmanns aus Stollberg
 

Zur Person

- * 14.6.1874 in Quatitz (Kreis Bautzen)
- Literatur- und Kulturhistoriker, Ethnograph, Redakteur, Prof. Dr. h.c.
- Sohn eines Lehrers
- 1885–1895 Besuch des Gymnasiums in Bautzen
- 1895–1899 Studium der Theologie, Philosophie und Germanistik in Leipzig, slawistische Studien bei August Leskien (1840–1916)
- Hilfslehrer und Referendar an der Volksschule in Rötha (bei Borna), Leipzig und Hochkirch
- weitere pädagogische, philosophische und germanistische Qualifizierung zum Seminarlehrer in Bautzen, Borna, Dresden, Zschopau und Waldenburg
- erhält in Bautzen auf Betreiben der Schulbehörden keine dauerhafte Anstellung
- 1903–1936 Lehrer am Lehrerbildungsseminar in Stollberg, das nach dem 1. Weltkrieg in „Deutsche Aufbauoberschule“ umbenannt wurde
- 1906 Heirat mit der Tochter eines Kaufmannes aus Stollberg
- 1914 (1918?) Berufung zum Professor
- 1922 Berufung zum Studiendirektor
- 1936 vorzeitiger Ruhestand
- 1945–1949 Dolmetscher für die Sowjetische Militäradministration
- bis 1949 erneut im schulischen Dienst
- 1947 Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig
- Mitglied in der Societas Slavica Budissinensis am Bautzener Gymnasium
- Mitglied der Wendischen (Lausitzer) Predigergesellschaft in Leipzig
- seit 1895 Mitglied der Maćica Serbska
- 1924–1937 Redakteur des Předźenak
- 1926–1937 Redakteur der Literaturzeitschrift Łužica
- 1932–1937 Redakteur des Časopis Maćicy Serbskeje
- 1947–1950 Redakteur der Zeitung Nowa Łužica
- 1950–1952 Redakteur des Rozhlad
- bedeutender Vertreter des sorbischen literarischen Lebens in der Zwischenkriegszeit; führte Kulturwerk seiner Vorgänger --> Jan Arnošt Smoler (1816–1884), --> Michał Hórnik (1833–1894) und --> Arnošt Muka (1854–1932) weiter
- † 28.11.1952 in Stollberg (Erzgebirge)

 

Forschungsgebiete

Biographie, Fachgeschichte, Slawistik, Volksdichtung, Wechselseitigkeit (slawische)
 
 

Neuigkeiten & Veranstaltungen

Neuigkeiten im Überblick finden Sie hier . Zur Veranstaltungsübersicht gelangen Sie hier .

17.4.2019 – Das erste gedruckte obersorbische Buch

ist nach Bautzen zurückgekehrt

Öffnungszeiten

Gründonnerstag, den 18.4.2019, sind Bibliothek und Archiv bis 16 Uhr geöffnet. Wir wünschen unseren Benutzern ein gesegnetes Osterfest!‎‎

10.5.2019 Buchvorstellung und Podiumsdiskussion

"Die Neuordnung Europas 1919 und die Lausitzer Sorben"

1.4.2019 – Neue Publikationen des Sorbischen Instituts

Kleine Reihe Heft 30 und 31 erschienen

19.3.2019 – Abschlusskonferenz des SMiLE-Projekts

am 31. Mai 2019

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D-02625 Bautzen/Budyšin
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