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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Biografien zur sorbischen Volkskunde


Zejler, Handrij

Deutscher Name: Andreas Seiler
Pseudonym: Boršćan
 
Pfarrer, Dichter der nationalen Wiedergeburt
 
*
1.2.1804 in Salzenforst
15.10.1872 in Lohsa
 
V:
erbuntertaner Bauer, Brunnenbauer
 

Zur Person

- * 1.2.1804 in Salzenforst (Kreis Bautzen)
- Pfarrer, Dichter der nationalen Wiedergeburt
- Sohn eines erbuntertanen Bauern und Brunnenbauers
- 1818–1825 Gymnasium in Bautzen
- 1825–1829 Studium der evangelischen Theologie mit einem Stipendium des katholischen Geistlichen, Bischof Franc Jurij Lok (1751–1831)
- geistiges Haupt der Leipziger Studentenvereinigung Sorabia
- gründet zusammen mit Hendrich Awgust Krygar (1804–1858) deren handschriftliche Zeitung „Serbska Nowina“ (1826–32), in der er auch die Ergebnisse seiner folkloristischen Sammlungen und die seiner Mitstudenten einträgt
- 1830–1832 Hilfsprediger
- 1832–1835 Diakon in Klix
- 1835–1872 Pfarrer in Lohsa
- reger Austausch mit Jan Arnošt Smoler (1816–1884)
- Förderer sorbischer Schulbelange
- Edition eines Liederbuchs für sorbische Schulen
- 1842 gründet die Wochenzeitung Tydźenska Nowina (erstes sorbisches Presseorgan von Bestand)
- redigiert bis 1848 die Wochenzeitung Tydźenska Nowina
- bis 1849 Herausgeber der Missionsnachrichten „Misionske Powěsće“
- ruft 1848 die ersten sorbischen Bauernvereine ins Leben
- seine Poesie in volkstümlicher Sprache basieren auf seiner breit angelegten Sammlung von volkssprachlichen Wendungen wie Sprichwörtern und Redensarten
- sammelte Märchen und Volkslieder
- seit 1844 verbindet ihn Freundschaft zu Korla Awgust Kocor (1822–1904)
- seit 1845 Mitglied des Gründungsausschusses der Maćica Serbska
- seit 1847 Vorstandsmitglied der Maćica Serbska
- seit 1865 Ehrenmitglied der Maćica Serbska
- Mitglied der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften
- † 15.10.1872 in Lohsa (Kreis Kamenz)

 

Forschungsgebiete

Erzählforschung, Märchen, Schrifttum, Sprache, Sprichwort, Volkslied
 
 

SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
Bahnhofstraße/Dwórnišćowa 6
D-02625 Bautzen/Budyšin
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