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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Biografien zur sorbischen Volkskunde


Frencel, Abraham Frencelius

Deutscher Name: Abraham Frentzel
 
Pfarrer, Lausitzer Historiograph
 
*
19.11.1656 in Kosel
15.04.1740 in Schönau-Berzdorf
 
V:
Michael Frentzel, Pfarrer und Gelehrter (1628-1706)
M:
Anna Maria Frentzel geb. Donath
 
1686 Susanne Frentzel geb. Theill († 1709), 12 Kinder
1711 Maria Elisabeth Wiederauf (1689–1753), 7 Kinder
 

Zur Person

- * 19.11.1656 in Kosel (bei Niesky)
- Pfarrer, Lausitzer Historiograph
- Sohn des Pfarrers und Gelehrten Michael Frentzel (1628–1706) und seiner Frau Anna Maria geb. Donath, 2. von 12 Kindern (6 Söhne, 6 Töchter)
- Dorfschule in Großpostwitz,
- 1666–1679 Evangelisches Gymnasium in Bautzen
- 1679–1682 Theologiestudium in Wittenberg
- 1681 Magister
- 1682–1684 Hauslehrer bei der Familie Caspar Christoph v. Nostitz in Spreewiese
- 1684–1686 Pfarrer in Gaußig,
- 1686–1740 in Schönau auf dem Eigen
- 1686 Hochzeit mit Susanne geb. Theill (12 Kinder, † 1709),
- 1711 Hochzeit mit Maria Elisabeth Wiederauf (1689–1753; 7 Kinder)
- „Historia populi et rituum Lusatiae Superioris das ist kurtz gefaßte Erzehlung von der Oberlausitz Einwohnern und derselben gewonheiten“ (um 1700), „Historia naturalis Lusatiae Superioris, d.i. Phisicalische Nachrichten, von des Marggrafthums Ober-Lausitz, Luft, Feuer, Waßer und Erdboden, wie solche geschaffen und was darbei vorkommen und geschehen …“, „De diis Slavorum et Soraborum in specie“ (Götterlehre), „Lexicon harmonico-etymologicum Slavicum“(vergleichendes etymologisches Wörterbuch)
- zählte Sorbisch zu den ältesten (archaischen) Sprachen, strebte u.a. eine einheitliche sorbische Schriftsprache in Gestalt des „reinen lausitzischen Hauptdialektes“ an, Wortschöpfungen mit Hilfe des Polnischen und Tschechischen
- --> Großer, Samuel (1664–1736)
- † 15.04.1740 in Schönau (bei Görlitz)

 

Forschungsgebiete

Brauchtum, Demographie, Landeskunde, Mythologie, Oberlausitz, Schrifttum, Slawistik
 
 

SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
Bahnhofstraße/Dwórnišćowa 6
D-02625 Bautzen/Budyšin
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