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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Biografien zur sorbischen Volkskunde


Müller, Louis Curt

 
Lehrer, Volkskundler, Historiker
 
*
14.2.1870 in Chemnitz
16.5.1931 in Löbau
 
V:
Maschinentechniker
 

Zur Person

- *14.2.1870 in Chemnitz
- Lehrer, Volkskundler, Historiker
- Sohn eines Maschinentechnikers
- 1877–1884 Besuch der höheren Knabenschule in Chemnitz
- 1884–1890 Lehrerseminar in Zschopau
- 1890–1893 Volksschullehrer in Leipzig Stötteritz
- 1893–1896 Studium der Pädagogik, Geographie, Philosophie und Germanistik an der Leipziger Universität, u. a. bei Eugen Mogk und Friedrich Ratzel
- 1895 Promotion
- 1896–1908 Lehrer an der Realschule in Löbau
- 1908–1916 Lehrer an der 3. Realschule in Leipzig
- 1916–1931 Oberlehrer in Löbau, später Studiendirektor an der Deutschen Oberschule
- breites Spektrum seiner volkskundlichen Interessen und Publikationen, beschäftigte sich u. a. mit dem Liedgut, Kinderfolklore, Brauchtum, Volksglauben, Volksmedizin, Siedlungsgeschichte, Wohn- und Bauweise, Nahrung und Kleidung
- seine Arbeit war seinem Sammlungsanliegen geschuldet
- Forschungen zur sorbischen Volkskunde verfolgte er stets interessiert und wohlwollend und schrieb selbst auch einige kleinere Artikel
- umfangreiche Vereinsarbeit und Vortragstätigkeit
- Mitglied im Verein für Sächsische Volkskunde, in der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften, Verein für Volkskunde in Berlin, Verein für Völkerkunde in Leipzig, Gesellschaft für Leipziger Schrifttum
- förderte Maler, Dichter und Mundartdichter, u. a. Martin Neumann-Njechorński (illustrierte Müllers Kinderbuch „Summerkalb´l fleug ock aus! Kinderreime aus der Oberlausitz“, Görlitz 1922, 1924)
- stellt der sächsischen bzw. deutschen Volkskunde mit seiner systematischen Sammlung und Aufbereitung der Kleinformen der Folklore wertvolles Material für vergleichende Forschungen zur Verfügung (B. Emmrich)
- wertete Pilks handschriftliche Sammlungen im Archiv für Sächsische Volkskunde in Leipzig für „Volksmedizin in der Oberlausitz“ (Aufsatz), „Das Kinderlied in Sachsen“ (Manuskript, in Leipzig verbrannt) aus
- †16.5.1931 in Löbau

 

Forschungsgebiete

Brauchtum, Kinderfolklore, Kulturbeziehung, Mundart, Oberlausitz, Onomastik, Rätsel, Sachsen, Sprichwort, Volkserzählung, Volkskunde (allgemeine), Volkslied, Volksschauspiel
 
 

SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
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