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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Biografien zur sorbischen Volkskunde


Veckenstedt, Edmund

Pseudonym: Heinrich Veltheim
 
Pädagoge, Volkskundler
 
*
7.1.1840 in Vehlitz
1903 in Halle an der Saale
 
V:
Pfarrer
 

Zur Person

- * 7.1.1840 in Vehlitz bei Gommern (nahe Magdeburg)
- Pädagoge, Volkskundler
- Sohn eines Pfarrers
- Besuch des Kloster- und Domgymnasiums in Magdeburg
- 1861–1865 Studium der klassischen Philologie in Halle und Berlin
- 1867 Verteidigung der Dissertation „Regia potestas quae fuerit apud secundum Homerum“ (43 S.) in Halle, im Druck erschienen 1867 bei Barthel in Halle
- Lehrbefähigung für Griechisch, Latein, Französisch und Deutsch
- 1869 außerordentliche Beamtung als Oberlehrer am Gymnasium in Cottbus, lehrt zusätzlich zu den Sprachen Naturgeschichte
- 1873 schwere rheumatische Erkrankung, Unterbrechung des Schuldienstes für ein Jahr
- 1878/79 sechsmonatige Reise durch Frankreich zwecks Erweiterung seiner wissenschaftlichen Ausbildung
- 1879–1883 Professor der alten Sprachen und Literaturen am Nikolai-Gymnasium zu Libau (Liepãja, Kurland)
- verlässt 1883 den Schuldienst und siedelt nach Leipzig über
- 1890 Umsiedlung nach Halle
- Chefredakteur des Journals Sphinx, was sich später zur illustrierten Wochenschrift Von Nah und Fern entwickelt
- begründete die Zeitschrift für Volkskunde (Bd. 1–4, Leipzig 1889–1892), der er mit mehr als 150 korrespondierenden Mitgliedern in In- und Ausland ein europäisches, Völker verbindendes Profil gab; ließ die Zeitschrift eingehen, als von ihm die Beschränkung auf deutsche Themen und Autoren verlangt wurde
- keine Daten über sein Leben in den 1890er Jahren, genaues Sterbedatum nicht bekannt
- sammelt während seiner Tätigkeit als Oberlehrer in Cottbus Erzählungen, stützt sich dabei auf Beiträge von Gewährsleuten, vor allem seiner Schüler
- Serp und arph, in: AfslPh 3(1879), 722–726; Geschichte der Gil-Blas-Frage. Berlin 1880; Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche. Graz 1880; Die Mythen, Sagen und Legenden der Žamaiten (Litauer). 2 Bde., Heidelberg 1883; Sztukoris, der Till Eulenspiegel der Litauer und Žamaiten, und Schut Fomka, sein russisches Ebenbild. Mit Original-Schwänken, Streichen und Sagen aus dem Russischen, Žamaitischen und Litauischen. Leipzig 1885; Pumphut, ein Culturdämon der Deutschen, Wenden und Žamaiten. Mit Originalsagen der Litauer und Žamaiten. Leipzig 1855, (33 S.); Der Wendenkönig und der mythische König der Letten (1885); Geschichte der griechischen Farbenlehre Paderborn 1888; Sagen aus der Provinz Sachsen. Aberglauben aus der Provinz Sachsen, in: Zeitschrift für Volkskunde 2(1890); Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche, in: 1890/91, neue Folge
- † 1903 in Halle

 
 

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