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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Entwicklung einer Vorlesefunktion für die nieder- und obersorbische Schriftsprache


Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Aus Anlass der Implementierung einer „Vorlesefunktion“ für deutsche Texte auf der Website des Sorbischen Instituts (zur Erreichung von Barrierefreiheit) wurde erneut deutlich, dass für die beiden sorbischen Schriftsprachen (Obersorbisch und Niedersorbisch) rechtlich notwendige Maßnahmen zur Förderung der Inklusion im Bereich digitaler Kommunikation nur unter deutlich erschwerten Bedingungen umsetzbar sind. Während für „große“ Sprachen seit Langem fertig entwickelte und relativ kostengünstige Produkte verfügbar sind, gibt es für die sorbischen Schriftsprachen weder einsatzfähige kommerzielle Produkte noch hinreichende wissenschaftliche Vorarbeiten für eine schnelle Entwicklung.
Nachdem Anfang 2018 mit positivem Ergebnis vonseiten des SI sondiert worden war, ob die Entwicklung einer Vorlesesoftware für Nieder- und Obersorbisch auf der Grundlage des derzeitigen Forschungsstandes sowie des voraussichtlich verfügbaren Fachpersonals überhaupt in einem angemessenen Zeitraum realisierbar wäre, wurden für die zweite Jahreshälfte 2018 vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) zunächst Fördermittel für eine Konzeptionsphase bewilligt. Dem schloss sich 2019 eine Pilotphase an, in der u. a. eine genaue Beschreibung des Forschungsstandes in Angriff genommen und ein darauf aufbauender Forschungsplan entwickelt wurde. Außerdem wurde mit der Entwicklung eines Prototyps für die obersorbische Schriftsprache begonnen, da hier der sprachwissenschaftliche Beschreibungsstand eine bessere Grundlage bietet. Für das Niedersorbische müssen hingegen zunächst Forschungslücken geschlossen werden.
Ab 2020 läuft die Hauptphase des Projekts, das bis 2023 abgeschlossen sein soll. Wann möglicherweise Zwischenstände veröffentlicht werden können, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Projektbearbeitung: Lechosław Jocz (extern), Jan Meschkank , Astrid Schmiedel
Gesamtleitung: Hauke Bartels
Weitere Beteiligte des SI: Fabian Kaulfürst , Sonja Wölke , Marcin Szczepański
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Inklusionsplan des Sorbischen Instituts

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