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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Hybride Welten 1


Das Reine und das Vermischte

Die deutschsprachige Presse über Andere und Anderssein am Beispiel der Sorben

Münster-New York-München-Berlin: Waxmann 2000
199 S.
ISBN: 3-89325-911-2
Preis: 19,50 Euro

Autorin: Elka Tschernokoshewa
Die Anderen in ihrer Andersartigkeit – dies ist Gegenstand einer ausgedehnten Theorie-Debatte, wurde aber bislang selten empirisch erforscht. Welche sind die signifikanten Begriffe und Denkfiguren, wenn über Anderssein gesprochen wird? Wie funktionieren die Akte der Limitierungen? Die vorliegende Studie betrachtet ausführlich den Diskurs der deutschsprachigen Presse über die Sorben eine slawische Minderheit in Deutschland. Dazu wurde die deutschsprachige Presse in ihrer ganzen Breite – von Boulevardblättern wie Bild über regionale Zeitungen bis hin zu Zeitungen wie die Zeit, FAZ, Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine – herangezogen. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich über sechs Jahre.

Die Presseanalyse offenbart Rituale der Reinigung und der Vermischung. Eine breite Palette von Bildern wird erkennbar. Man findet etwa die Stilisierung des Anderen zur Folklore, die Akrobatik mit Zahlen oder die Rhetorik der Schuldzuweisungen. Ebenso finden sich Stellen, wo die Idee der gegenseitigen Abhängigkeit, der gemeinsamen Geschichte – mit all den dazugehörigen diskrepanten Erfahrungen – zum Nachdenken provoziert. Der Diskurs über ethnisch-kulturelles Anderssein erweist sich somit als heterogenes und widerspruchsvolles Feld, auf dem eine Rivalität der Definitionen Ausgetragen wird. Die theoretische Argumentation konzeptualisiert Differenz und Hybridisierung als Grundkategorien einer aktuellen Empirischen Kulturforschung.

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