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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Hybride Welten 5


Dialogische Begegnungen

Minderheiten – Mehrheiten aus hybridologischer Sicht

Münster-New York-München-Berlin: Waxmann 2011
346 Seiten, broschiert, mit Grafiken von Maja Nagel
ISBN 978-3-8309-2421-0
Preis: 34,90 Euro

Herausgeber: Elka Tschernokoshewa, Ines Keller
Was ist eine hybridologische Sicht und was gewinnen wir dadurch in der Forschung, in der Politik und in der Praxis? Die einzelnen Beiträge geben darauf Antworten. Der Blick richtet sich ganz gezielt auf kulturelle Diversität im Musikleben und im Film, in der Presse, im Rundfunk, im Wohnraum, in der Schule sowie in der Bildungspolitik. Die Beiträge thematisieren dialogische Begegnungen wie auch Räume der Nichtbegegnung: Bollywood auf Wienerisch, Schule, Tracht und Rassenwahn, Time of the Gypsies – von der Lausitz über Dänemark bis zum Alpen-Adria-Raum. Es wird sichtbar gemacht, wie Kontaktzonen und neue kulturelle Konfigurationen entstehen, aber auch, wo Beziehungen durch alte Vorurteile und neue Interessen blockiert werden. Die hybridologische Forschungsperspektive ermöglicht über kulturelle Aspekte von Musik und Visuellem, über Gemeinschaften und ihre Institutionen, und nicht zuletzt über das alltägliche Beziehungsleben so nachzudenken, dass es zu einer Übung im Dialog wird.

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Bibliothek für kontaktarmen Ausleihbetrieb geöffnet / Lesesaal und Archiv donnerstags nach Voranmeldung geöffnet

Der Lesesaal der Sorbischen Zentralbibliothek und das Sorbische Kulturarchiv sind jeden Donnerstag von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Eine Voranmeldung (telefonisch oder per Mail) ist notwendig, da jeweils nur ein/-e Nutzer/-in im Lesesaal arbeiten darf.
Das Tragen eines Nasen- und Mundschutzes ist Voraussetzung.

Ihre bestellte Literatur können Sie weiterhin Mo.-Mi. 10.00 bis 14.00 Uhr und Do. bis 16.00 Uhr in der SZB abholen, dafür dürfen Sie jedoch nur einzeln eintreten. Während Sie sich vor und in der Bibliothek aufhalten, achten Sie bitte auf die Einhaltung der Hygieneregeln.

Unsere digitalen Services finden Sie unter der Rubrik Bibliothek & Archiv.

Neue Internetseite für sorbische Eigennamen gestartet

Wir haben aus einer Vielzahl an Quellen niedersorbische Siedlungsnamen zusammengetragen und dafür eine Internetseite aufgesetzt: für jeden komfortabel online nutzbar.

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