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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Serbska pedagogiska šula za pěstowarkow (Radwor)
Pädagogische Schule für Kindergärtnerinnen (Radibor)


Laufzeit: 1951-1958
Umgang: 48 Akten
Erschließungszustand: Die im SKA vorhandenen Akten sind vollständig erschlossen. Ein Bestandsverzeichnis ist vorhanden.

Die Angaben zur Geschichte der Institution wie auch der Bestandsgeschichte können nur sehr vage ausfallen, da es weder verwertbare Literatur gibt, noch die Akten selbst Auskunft darüber bieten. Der wahrscheinlich für diese Fragen aufschlussreiche Bestand Sorbisches Institut für Lehrerbildung ist nur zum Teil verzeichnet.
Bei der Pädagogischen Schule für Kindergärtnerinnen in Radibor handelte es sich offensichtlich zu keiner Zeit um eine eigenständige Ausbildungsstätte – wie es der Name vermuten lässt, sondern um einen, in den Anfangsjahren örtlich getrennten Bereich des Sorbischen Instituts für Lehrerbildung in Radibor/Kleinwelka/Bautzen. In den ersten Nachkriegsjahren wurde an der Kindergärtnerinnenschule Görlitz (Jauernick) jeweils eine sorbische Klasse gebildet, die einmal pro Woche Unterricht in Sorbisch erhielten. (Abschluss als Kindergartenhelferin). Anfang der 1950-er Jahre ging man zu einer 3-jährigen Ausbildungszeit in Radibor über. Seit diesem Zeitpunkt führte die Abteilung Kindergärtnerinnenausbildung den Namen Sorbische Pädagogische Schule für Kindergärtnerinnen in Radibor. Die Namensgebung ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Ausbildungsstätten für Kindergärtnerinnen republikweit Pädagogische Schulen genannt wurden. Wann diese namentliche Eigenständigkeit wieder aufgegeben wurde, ist nicht feststellbar. Die Unterlagen des Bestandes enden ca. 1957.
Die Akten im Bestand beziehen sich zum größten Teil auf Unterrichtsgestaltung, Unterrichtsinhalte, sowie Bewertungen der individuellen Unterrichtsleistungen der Schülerinnen. Sie geben einen guten Einblick in die schwierige Ausgangslage beim Aufbau des Bildungssystems nach 1945, insbesondere des sorbischen.
In diesem Bestand sind keine Studentenakten und Zeugnisse vorhanden – diese befinden sich im Bestand SI III Sorbisches Institut für Lehrerbildung. Sie sind im vorliegenden Verzeichnis auch über den zeitlichen Rahmen hinaus aufgeführt. Ebensowenig sind in diesem Bestand Verwaltungsakten überliefert
Es ist zu vermuten, dass es die Trennung des Bestandes Pädagogischen Schule für Kindergärtnerinnen vom Bestand Sorbisches Institut für Lehrerbildung erst im Archiv vom damaligen Archivar vorgenommen wurde, nachdem wahrscheinlich Anfang/Mitte der 1960-er Jahre Akten an das SKA abgegeben wurden. (Der Altbestand des Lehrerbildungsinstituts umfasst den selben Zeitraum. Erst 1999 kam es zu einer weiteren Übernahme des damals schon mehrere Jahre aufgelösten Lehrerbildungsinstituts.)

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Takle móže strukturna změna we Łužicy wot serbsko-němskeje wjacerěčnosće profitować

Dr. Fabian Jacob s je w spisach Zwjazkoweje centrale za politiske kubłanje artikl wozjewił. Spisy APuZ (Z politiki a načasnych stawiznow) so w februarskim čisle 2020 Łužicy wěnuja.

Zhromadnje z koawtorom Mětom Nowakom (referentom krajneho zamołwiteho za naležnosće Serbow w braniborskim ministerstwje za wědomosć, slědźenje a kulturu) Jacobs pokazuje, kotru přidatnu hódnotu móže serbsko-němska wjacerěčnosć strukturnej změnje we Łužicy skićić.

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