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Brüche, Kontinuitäten, Verflechtungen – eine digitale Tour durch die Lausitzer Tagebaufolgelandschaft

Der Abbau von Braunkohle im Tagebau prägt die Region der Lausitz wie kein zweiter Industriezweig – in der Vergangenheit, Gegenwart und weit in die Zukunft hinein. Von Beginn an stellte sich die Frage, wie mit den vielfältigen Folgen des Tagebaus umzugehen ist: mit den ökologischen Auswirkungen durch den hohen Flächenverbrauch und die nachhaltigen Eingriffe in den Wasserkreislauf, aber nicht zuletzt auch mit den sozio-kulturellen Folgen für die Menschen vor Ort.

Rund zwei Drittel des Lausitzer Reviers überschneiden sich mit dem historischen wie auch aktuellen Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden. Von den 137 für die Kohle devastierten Orten oder Ortsteilen waren mindestens 96 sorbisch/wendisch geprägt. Der Vortrag nimmt das Publikum mit auf eine digitale Tour durch die Landschaft nach der Kohle. Anhand ausgewählter Stationen lädt er zur Spurensuche ein: Was erzählt uns die Tagebaufolgelandschaft von ihrer sorbisch geprägten Vergangenheit? Wo ist sie auch ein Ort gegenwärtigen sorbischen Lebens? Und wie kann sie zukunftsorientiert gestaltet werden?

Die „Routenführung“ richtet sich jeweils nach der geographischen Lage des Vortragsortes, sodass ein Blick in das jeweilige Umfeld zur gemeinsamen Diskussion anregt.

  • Format
    Illustrierter Vortrag mit anschließendem Gespräch
  • Vortragende
    Jenny Hagemann
  • Dauer
    45 Minuten plus Diskussion
  • Sprache
    Deutsch
  • Technische Voraussetzungen
    Beamer, Leinwand
  • Zielgruppe
    Gemeinden im und rund um das Lausitzer Revier, Vereine und Initiativen im Strukturwandel, Museen und Heimatstuben, Bildungseinrichtungen


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