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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

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Pressemeldungen



15. Juli 2020 17.00 Uhr – APERO im Garten „Demokratie: Eine gefährdete Lebensform“

Buchvorstellung und Debatte
Till van Rahden und Lutz Rathenow im Gespräch mit Roland Löffler



Beachten Sie bitte die Änderung des Veranstaltungsortes, siehe unten.


(Bautzen/Budyšin, 30.06.2020) Demokratie ist nicht selbstverständlich. Um zu ergründen, was Demokratie gefährdet, was sie stärkt, was sie von jeder und jedem Einzelnen braucht, lädt das Sorbische Institut gemeinsam mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) am Mittwoch, dem 15. Juli, um 17 Uhr, ein zur Lesung mit anschließender Diskussion in den Marianne-Britze-Garten, Bahnhofstraße 6, Bautzen. Der einstige DDR-Bürgerrechtler und heutige Sächsische Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, Lutz Rathenow, und Prof. Dr. Till van Rahden diskutieren an diesem frühen Abend. Till van Rahden stellt sein 2019 erschienenes Buch „Demokratie – Eine gefährdete Lebensform“ vor. Er vertritt die These, dass diese Herrschaftsform als Lebensform verwirklicht werden muss. Wollen die Bürgerinnen und Bürger mehr sein als unbeholfene Demokraten, so der in Montréal lehrende deutsche Historiker, müssen sie die Umgangsformen pflegen, die Streitkultur stärken und die öffentlichen Räume ausbauen, die es im Alltag ermöglichen, Gleichheit wie Freiheit zu erleben und demokratische Tugenden einzuüben. Mit ihm zusammen ergründet Lutz Rathenow das mentale Erbe von DDR und BRD vor der Wiedervereinigung. Rathenow, einer der führenden Dissidenten in der DDR, begleitet seit fünf Jahrzehnten die gesellschaftlichen Entwicklungen in Ost-, West- und Gesamtdeutschland. Durch das Gespräch führt Roland Löffler, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Demokratie als Lebensform? Streiten Sie mit über unser aller Umgangsformen - im Alltag, in Familie, Wissenschaft oder Politik!

Podium:
Till van Rahden ist Inhaber des Canada Research Chair in German and European Studies an der Université de Montréal und derzeit Gastwissenschaftler am Sorbischen Institut.
Lutz Rathenow ist Schriftsteller und Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Roland Löffler ist Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Dresden.

Begrüßung: Susanne Hose , Stellvertretende Direktorin des Sorbischen Instituts, Bautzen

Anmeldung:
Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine Anmeldung unter si@serbski-institut.de erforderlich.

Zudem bitten wir die Hygienevorschriften nach der Sächsischen Corona-Verordnung vom 25.06.2020 für die Veranstaltung zu beachten.


Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.


Änderung des Veranstaltungsortes


Aufgrund der Wetterprognose für Mittwoch, den 15. Juli 2020, findet die Veranstaltung im großen Saal des Hauses der Sorben, Postplatz 2, statt. .
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Neuer Projektverbund erforscht die multiplen Transformationen seit 1989 in der Lausitz, Sachsen, Ostdeutschland und Ostmitteleuropa

(Bautzen/Budyšin, 3.04.2020) Die „Friedlichen Revolutionen“ in der DDR und den Staaten Ostmitteleuropas sowie die Wiedervereinigung Deutschlands vor rund 30 Jahren bedeuteten eine historische Zäsur, deren Folgen bis heute nachwirken. Neben den systemischen Veränderungen in Politik, Kultur, Wirtschaft und Recht stellten die Auflösung und das Ende der staatssozialistischen Alltagswelt eine einschneidende biografische Erfahrung für viele Menschen dar. In den neuen Bundesländern wie in Ostmitteleuropa ging damit die Notwendigkeit einer Umstellung auf neue gesellschaftliche Anforderungen, Freiheiten und Zwänge einher, die in ganz unterschiedlicher Weise – als Chance, als Niederlage oder als Notwendigkeit – bewältigt wurde. Die frühe Nachwendezeit war einerseits geprägt von Aufbruchseuphorie, Freiheitsrhetorik und der Freude über neu gewonnene persönliche wie auch politische Entfaltungsmöglichkeiten. Andererseits bestimmten Erschütterung über die „Abwicklung“ der volkseigenen Betriebe sowie die rasche Etablierung kapitalistischer Strukturen und die massenhaften „Privatisierungen“ nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens. Der Wandel bot genauso Konsumverheißungen und neue kulturelle Handlungsspielräume, wie ihm auch Anpassungsschwierigkeiten und Unsicherheiten folgten, die die Lebensentwürfe und Erwerbsbiographien weiter Teile der Bevölkerung betrafen. Die langfristigen Folgen von Entfremdung, Entsolidarisierung und sozialer Spaltung beschäftigen uns noch heute.

Vor diesem Hintergrund haben sich vier in Sachsen ansässige außeruniversitäre Forschungsinstitute im Projektverbund „Multiple Transformationen. Gesellschaftliche Erfahrung und kultureller Wandel in Ostdeutschland und Ostmitteleuropa vor und nach 1989“ zusammengeschlossen. Seit Anfang Februar 2020 erforschen vier WissenschaftlerInnen den Umbruch von 1989 sowie die Folgeerscheinungen des Transformationsprozesses in transdisziplinärer Perspektive in Deutschland und seinen ostmitteleuropäischen Nachbarländern. Im Fokus stehen zentrale Handlungs- und Bewältigungsstrategien (Aufmerksamkeitswandel, neue Vergemeinschaftungsformen, Freiwilligkeit und kulturelle Inwertsetzung), an denen sich die vielgestaltigen Verschränkungen von lebensweltlich-sozialem, künstlerisch-kulturellem und ökonomischem Wandel in den vier Untersuchungsregionen (Lausitz, Sachsen, Ostdeutschland und Ostmitteleuropa) zäsurübergreifend aufzeigen lassen. Die einzelnen Projekte werden auf einer heterogenen, breiten Methoden- und Quellenbasis realisiert: durch Experten- und lebensgeschichtliche Interviews, teilnehmende Beobachtungen, Auswertung schriftlicher, und (audio-)visueller Quellen aus Archiven, privaten Sammlungen und Museen, durch Analyse von Massen- und Sozialen Medien, von populärer oder von Bildender Kunst.

Dr. Theresa Jacobs vom Serbski institut/Sorbischen Institut (SI) in Bautzen widmet sich der sorbischen Kultur- und Kreativwirtschaft in der Transformation . Sie untersucht die Bedeutung kulturellen Erbes zwischen ethnischer Selbstvergewisserung und ökonomischer Inwertsetzung bei der sorbischen Minderheit. Oliver Wurzbacher vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV ) in Dresden, das gleichzeitig die Koordination des Projektverbundes innehat, wendet sich Vereinigungen zu, die sich im Anschluss an das Ende der ehemaligen DDR-Betriebskollektive gegründet haben. Unter dem Begriff des „sozialen Erbes“ wird er erforschen, wie Aspekte der damaligen Arbeit traditionalisiert wurden und neue Formen der Vergemeinschaftung entstanden. Freiwilligkeit und Fürsorge in der Transformation ist das Thema von Dr. Maren Hachmeister vom Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (HAIT ) in Dresden. Lokales Engagement wird vergleichend im Dreiländereck untersucht. Dr. Beáta Hock vom Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO ) in Leipzig untersucht den Aufmerksamkeitswandel für die „Kunst im Osten“. Hierbei stehen Transformationen der Kunstförderung und der kulturellen Infrastruktur seit den späten 1980er-Jahren im Fokus.

Der Projektverbund wird vom Sächsischen Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus gefördert.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow betont: „Die Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte sowie den Lebensbrüchen und grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen nicht nur hierzulande trägt dazu bei, Zusammenhänge und auch individuelle Lebenswege besser zu verstehen. Die Forschungen fördern sicherlich neue spannende Erkenntnisse zu Tage. Ich wünsche den Projektbeteiligten viel Erfolg!“

Die Ergebnisse werden projektbezogen in unterschiedlichen Formaten wie Vorträgen, Aufsätzen, Monografien und (Foto-)Ausstellungen publiziert. Weiterhin sind für die kommenden drei Jahre regelmäßige Workshops zum interdisziplinären Austausch sowie für das letzte Jahr (2022) eine internationale Abschlusskonferenz zur Präsentation der Ergebnisse geplant.

Ansprechpartnerin des Projektverbunds: PD Dr. Ira Spieker, Leiterin des Bereiches Volkskunde/Kulturanthropologie am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden

Kontakt: ira.spieker@mailbox.tu-dresden.de
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Das Sprachportal niedersorbisch.de informiert jetzt auch über Eigennamen

Wie lautet der niedersorbische Name eines Ortes? Kann ein niedersorbischer Siedlungsname auch für mehrere deutsche Siedlungsnamen stehen? Welche niedersorbischen Ortsnamen in Gegenwart und Vergangenheit existieren überhaupt? Diese und weitere Fragen können nun mithilfe einer neuen Internetseite des Sorbischen Instituts beantwortet werden.
Dazu wurden an der Cottbuser Zweigstelle des Instituts Informationen aus einer Vielzahl von Quellen zusammengetragen, das Material strukturiert und systematisiert.
Das Ergebnis ist ein neuer Online-Informationsservice zu sorbischen Namen. Durch eine komfortable Suchfunktion ermöglicht die mittlerweile neunte Rubrik des Portals ein zuverlässiges Auffinden der enthaltenen Daten. Dazu zählen die jeweiligen deutschen Entsprechungen mit möglichen Varianten ebenso wie vom sorbischen Ortsnamen abgeleitete Benennungen (Einwohner, Adjektive). Auch Angaben zur Flexion der Namen und Links zu weiterführenden Informationen werden angeboten.

Die Erstveröffentlichung umfasste zunächst Siedlungsnamen aus dem angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden im Land Brandenburg. Soeben erfolgte jedoch bereits eine erste Erweiterung um ca. 500 weitere brandenburgische Orte jenseits des Siedlungsgebiets. Dabei handelt es sich vor allem um niedersorbische Ortsnamen aus den Kreisen Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster und Oder-Spree.
Weitere Ergänzungen der neuen Seite sind in Arbeit oder geplant, auch um sorbische Vor- und Zunamen und weitere Namenstypen. Perspektivisch soll auch der obersorbische Sprachraum einbezogen werden.

Ebenfalls neu seit Anfang des Jahres ist eine zentrale sorbische Suchfunktion auf der Hauptseite des Portals. Damit können zuverlässig und auch bei ungenauer Eingabe des Suchworts die Information aus den beiden für den heutigen Sprachgebrauch wichtigsten Wörterbüchern zum Niedersorbischen gefunden werden.

* Das Vorhaben wurde und wird gefördert durch die Stiftung für das sorbische Volk, die jährlich auf der Grundlage der beschlossenen Haushalte des Deutschen Bundestages, des Landtages Brandenburg und des Sächsischen Landtages Zuwendungen aus Steuermitteln erhält.

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Die Welt kommt nach Bautzen, um Sorbisch zu lernen: Teilnehmer aus acht Ländern und vier Kontinenten besuchen Sorbischferienkurs

Internationaler Sommerferienkurs des Sorbischen Instituts/ Serbski institut so schnell ausgebucht wie noch nie

(Bautzen/Budyšin, 27.02.2020) Vom 24. Juli bis 8. August 2020 bietet das Sorbische Institut / Serbski institut in Bautzen wieder einen Sommerkurs zum Erlernen der sorbischen Sprache an. 2020 haben sich Teilnehmer aus acht Ländern und vier Kontinenten angemeldet (China, Benin, Kanada, USA, Tschechien, Polen, Serbien und Deutschland). Allein zehn Teilnehmer kommen aus Texas, USA. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist, dass der Kurs enorm schnell ausgebucht war.

Die Kursteilnehmer können Obersorbisch-Sprachübungen, Vorlesungen und Spezialkurse zur Sprachwissenschaft, Geschichte, Kulturgeschichte und Volkskunde besuchen. Neben Exkursionen zu kulturhistorisch bedeutsamen Orten der Lausitz gehören Begegnungen mit der sorbischen Kultur und ihren Künstlern zum Programm. Die Teilnehmer wohnen im Internat des Sorbischen Gymnasiums Bautzen / Budyšin.

Dr. Fabian Kaulfürst , Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Sprachwissenschaft am Institut und Organisator des Sommerferien-kurses: „Wir waren überrascht, wie schnell wir in diesem Jahr die geplante Kapazität von 42 Teilnehmern erreicht hatten. Besonders freuen wir uns über die zehn Gäste aus Texas. Sie sind Nachfahren von sorbischen Auswanderern aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die Interesse an der Sprache und Kultur ihrer Vorfahren haben und diese am Leben erhalten wollen.“

Ferienkurse für die sorbische Sprache am Institut seit 1992
Sommerferienkurse zur sorbischen Sprache und Kultur werden vom Sorbischen Institut seit 1992 alle zwei Jahre angeboten. In einem zweiwöchigen Intensivkurs vermitteln sie Grundlagen zum Erlernen der sorbischen Sprache bzw. dienen dazu, autodidaktisch erworbene Kenntnisse zu verbessern und anzuwenden. Zum Abschluss des Kurses können die Teilnehmer ein Sprachzertifikat erwerben. Ziel des Sommerkurses ist es außerdem, das Interesse an der sorbischen Sprache und Kultur zu wecken.

An den bisherigen Kursen nahmen mehr als 500 Gäste teil, darunter Professoren, Dozenten, Studenten, Journalisten und Übersetzer aus 30 Ländern und fast allen Kontinenten. Im Ergebnis der Kurse haben sich die Teilnehmer intensiver mit der sorbischen Kultur, Geschichte und Sprache beschäftigt. Daraus sind Dissertationen und Magisterarbeiten, Übersetzungen und Editionen sorbischer Literatur entstanden.

Einladung zum Pressegespräch folgt
Zum Kennenlernen des Sommerkurses und seiner Teilnehmer laden wir separat zu einem Pressegespräch ein. Der Termin wird voraussicht-lich in der Woche vom 03. bis 07. August 2020 stattfinden.

» Zum Sommerkurs 2020
» Pressemitteilung herunterladen

Von der Depesche bis zum Tweet: Sorbisches Institut lädt am 7. März 2020 zum Tag der Archive

Im Angebot: Vorführung eines historischen Films, Besichtigung von alten Briefen sorbischer Persönlichkeiten, Einblick in die sorbische Frakturschrift sowie Führungen durch das Kulturarchiv – in Deutsch und Sorbisch

(Bautzen/Budyšin, 20.02.2020) Unter dem Motto „Von der Depesche zum Tweet“ lädt am 7. März 2020 von 14 bis 16:30 Uhr das Sorbische Institut/Serbski institut zum Tag der Archive auf die Bahnhofstraße 6 in Bautzen ein.

Besucher haben beim Tag der Archive die Möglichkeit, besonders wertvolle Archivalien aus dem Sorbischen Kulturarchiv/Serbski kulturny archiw zu besichtigen. So wird z.B. Korrespondenz bekannter oder vergessener sorbischer Persönlichkeiten gezeigt, Mitarbeiter bieten Führungen durch das einmalige Kulturarchiv an. Als Höhepunkt des Tages wird der Schwarzweiß-Film „Das Jahr 1950 bei den Sorben“ vorgeführt und kommentiert.

Das Sorbische Institut twittert
Passend zum Motto der Veranstaltung „Von der Depesche bis zum Tweet“, startet das Sorbische Institut seinen Twitter-Kanal (@serbskiinstitut ):www.twitter.com/serbskiinstitut . Hier wird das Institut künftig ergänzend zur Website und zum Newsletter über Neuigkeiten berichten.

Einzigartige Sammlung von Archivgut der Sorben

Das Sorbische Kulturarchiv ist das einzige öffentliche Archiv für sorbischsprachiges und sorabistisches Archiv- und Sammelgut. Es gehört wie die Sorbische Zentralbibliothek zum Sorbischen Institut. Das Archiv und die Bibliothek gehen auf die Sammlungen der Maćica Serbska zurück. Die Maćica Serbska wurde 1847 in Bautzen als gesamtsorbischer Verein zur Herausgabe sorbischer Bücher gegründet.

Zu den wichtigsten Beständen des Sorbischen Kulturarchivs zählen die Nachlässe sorbischer Politiker, Wissenschaftler, Musiker, Schriftsteller und bildender Künstler der Ober- und Niederlausitz, Akten der Domowina von der Gründung 1912 bis 1989 und Schriftgut sorbischer Vereine. Einen besonderen Platz nehmen die Fotosammlungen, Fotografennachlässe, Ton- und Filmdokumente ein. Daneben sammelt das Archiv auch Dissertationen, Zeitungsausschnitte, Programmhefte und Plakate zu sorbischen Themen. Sie alle sind wichtige Dokumente für die historische Forschung und die heutige Kulturpraxis der Sorben.

Bautzener Tag der Archive ist Teil der deutschlandweiten Aktionstage
Der Tag der Archive ist eine Initiative des VdA (Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.), an der sich bundesweit mehrere hundert Archive beteiligen. Er soll auf die archivische Arbeit aufmerksam machen. Seine nunmehr 10. Auflage im Jahr 2020 steht ganz im Zeichen der Kommunikation (www.tagderarchive.de).

Der Tag der Archive im Sorbische Kulturarchiv kurz & knapp:

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Bibliothek für kontaktarmen Ausleihbetrieb geöffnet / Lesesaal und Archiv donnerstags nach Voranmeldung geöffnet

Der Lesesaal der Sorbischen Zentralbibliothek und das Sorbische Kulturarchiv sind jeden Donnerstag von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Eine Voranmeldung (telefonisch oder per Mail) ist notwendig, da jeweils nur ein/-e Nutzer/-in im Lesesaal arbeiten darf.
Das Tragen eines Nasen- und Mundschutzes ist Voraussetzung.

Ihre bestellte Literatur können Sie weiterhin Mo.-Mi. 10.00 bis 14.00 Uhr und Do. bis 16.00 Uhr in der SZB abholen, dafür dürfen Sie jedoch nur einzeln eintreten. Während Sie sich vor und in der Bibliothek aufhalten, achten Sie bitte auf die Einhaltung der Hygieneregeln.

Unsere digitalen Services finden Sie unter der Rubrik Bibliothek & Archiv.

Neue Internetseite für sorbische Eigennamen gestartet

Wir haben aus einer Vielzahl an Quellen niedersorbische Siedlungsnamen zusammengetragen und dafür eine Internetseite aufgesetzt: für jeden komfortabel online nutzbar.

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D-02625 Bautzen/Budyšin
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