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Evaluation sorbischer Sprachkompetenzen

Nach mehrjähriger Erprobungsphase wurde das schulartenübergreifende Konzept „2plus“ im Schuljahr 2013/14 an insgesamt 13 Schulen des Freistaates Sachsen eingeführt. Hierbei handelt es sich um ein Spracherwerbskonzept, welches an das zwischenzeitlich im Vorschulbereich etablierte Witaj-Projekt anknüpft und von der Grund- und Mittelschule bis hin zum Gymnasium ein durchgängiges zwei- bzw. mehrsprachiges Bildungsangebot an sächsischen Schulen sicherstellt. Inzwischen arbeiten insgesamt 16 Schulen nach diesem Konzept und bieten nicht nur sorbischen Sprachunterricht an, sondern darüber hinaus auch bilingualen Sach- und Fachunterricht. Seit mehreren Jahren ist geplant, die Effektivität der schulischen Umsetzung des Konzepts zu evaluieren und u.a. Sprachkompetenztests durchzuführen. Hierbei soll nach einer Pilotphase (geplant 09/2022) ab 2023 jährlich bei Schülern der 8. Klassen eine Leistungsmessung im Fach Sorbisch konzipiert und durchgeführt werden. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus wandte sich im Frühjahr 2022 mit der Bitte an das Sorbische Institut, diese Evaluierung wissenschaftlich zu begleiten, d.h. Sprachkompetenztests zu organisieren, auszuwerten und entsprechende Handlungsempfehlungen zu formulieren, weshalb das Projekt kurzfristig in den Arbeitsplan 2022 aufgenommen worden ist.

Kooperationspartner:

– Sächsisches Staatsministerium für Kultus (SMK)

– Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB), Regionalstelle Bautzen

– Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl für Methodenlehre und Evaluationsforschung (www.kompetenztest.de)

– WITAJ-Sprachzentrum der Domowina, Arbeitsstellen Bautzen

Projektleitung: Jana Schulz
Projektbeteiligte: Lenka Scholze, Jan Bogusz