helper
Serbski Institut Serbski Institut Mobil
Navigation
Seite vorlesen ?
korpus-collage.100021-1.jpg
In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Bild Dr. Christian Zschieschang

PROJEKTE:
  • Bestandsaufnahme und Perspektiven der sorabistischen Namensforschung




» E-Mail

VITA

seit 2019wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sorbischen Institut
2003Promotion zu Namenkunde und Siedlungsgeschichte zwischen Elbe und Dübener Heide
1998–2019wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO, seit 2017 Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa) in folgenden Forschungsprojekten:
1998–2000 Sprachgeschichtliche Untersuchungen zur mittelalterlichen Besiedlung im südlichen Teil des Kreises Wittenberg;
2001–2002 Siedlungsgeschichte der östlichen Ober- und Niederlausitz auf der Basis des Namenschatzes;
2003–2007 Siedlung und Wirtschaft entlang der Elbe zwischen Leitmeritz und Pirna. Untersuchungen zu frühstädtischer Entwicklung, Handel und Landesausbau im böhmisch-meißnischen Übergangsgebiet;
2008–2011 Namenkundliche Untersuchungen zum sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel in den Grenz- und Kontaktzonen Ostmitteleuropas im Mittelalter;
2011–2013 Namenkundliche Untersuchungen zur Wassernutzung in ausgewählten Regionen Ostmitteleuropas;
2014–2019 Namenkundliche Untersuchungen zur Veränderung der Flusslandschaft beiderseits der Oder
1996-1997wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Regensburg
1991-1996Studium der Geschichte, Namenkunde und Sorabistik in Leipzig, Abschluss als M. A.


ARBEITSGEBIETE

  • Geographische Namen im interdisziplinären Kontext als Quelle der mittelalterlichen Geschichte der deutsch-slavischen Kontaktzone
  • Bedeutung von Ortsnamen, Landschaftsnamen und Ethnonymen zur Erforschung der ethnischen, siedlungsgeschichtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse im frühen und hohen Mittelalter im westslawischen Raum
  • Die Ortsnamen der Lausitz östlich der Neiße in ihrer Entstehung und in ihrer politischen Bedeutung im 19. und 20. Jahrhundert
  • Flurnamenforschung

PUBLIKATIONEN (Auswahl)

» Gesamtverzeichnis als PDF

Monographien und Sammelschriften
  • Gemeinsam mit Christoph Mielzarek (Hrsg.): Usus aquarum. Interdisziplinäre Studien zur Nutzung und Bedeutung von Gewässern im Mittelalter (Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropa 54), Wien / Köln / Weimar 2019 (Online , darin: Beobachtungen zur Entstehung von Mühlennamen westlich der Oder, S. 87–162; Gewässernamen als Zeugnisse mittelalterlicher Wassernutzung im brandenburgischen und pommerschen Odergebiet, S. 325–372).
  • Das Hersfelder Zehntverzeichnis und die frühmittelalterliche Grenzsituation an der mittleren Saale. Eine namenkundliche Studie (Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropa 52), Köln / Weimar / Wien 2017 (Online ).
  • Gemeinsam mit Martina Maříková (Hrsg.): Wassermühlen und Wassernutzung im mittelalterlichen Ostmitteleuropa (Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropa 50), Stuttgart 2015 (darin: Zur Benennung von Mühlen im Mittelalter, S. 193–232).
  • Gemeinsam mit Ernst Eichler: Die Ortsnamen der Niederlausitz östlich der Neiße (Abhandlungen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Philologisch-historische Klasse, Band 81, Heft 6), Stuttgart / Leipzig 2011.
  • „Das land tuget gar nichts.“ Slaven und Deutsche zwischen Elbe und Dübener Heide aus namenkundlicher Sicht (zugleich Diss. Leipzig 2003; Namenkundliche Informationen, Beiheft 22), Leipzig 2003, 397 S. + CD-ROM.

Aufsätze
  • Merseburg pars pro toto: Name, Etymology and Meaning in the context of the Middle Ages, in: Studia Linguistica Universitatis Iagellonicae Cracoviensis 137 (2020), S. 39–45 (Online ).
  • (unter meinem sorbischen Namen Kito Kśižank): Toponymija pódzajtšneje Dolneje Łužyce w serbskem, nimskem a pólskem rěcnem konteksće nowego casa , in: Lětopis 66 (2019) Heft 2, S. 48–70.
  • (Die) Sachsen – ein Terminus im Spannungsfeld dreier anderer: Denotat, Identität und Raumordnung, in: Augstein, Melanie / Hardt, Matthias (Hrsg.): Sächsische Leute und Länder Benennung und Lokalisierung von Gruppenidentitäten im ersten Jahrtausend (Neue Studien zur Sachsenforschung 10), Wendeburg 2019, S. 33–43.
  • … ac iuxta unam paludem. Wasser, Siedlung und Grenzen in der deutsch-slavischen Kontaktzone. Ein Beispiel aus der östlichen Niederlausitz, in: Namenkundliche Informationen 111 (2018/19), S. 344–362.
  • Language Contact and Geographic Names in Different Regions of East Central Europe, in: Bölcskei, Andrea / Felecan, Oliviu / Štěpan, Pavel (Hrsg.): Onomastica Uralica 12 . Debrecen / Helsinki 2018, S. 253–265 (Online ).
  • Das früh- und hochmittelalterliche Siedlungsumfeld von Trepcza, Czermno und Gródek im Lichte der Toponomastik. Eine methodische und areale Standortbestimmung / Osadnictwo wokół Trepcza, Czermno i Gródka we wczesnym średniowieczu okiem językoznawczy. Uwagi metodyczne i analizy przestrzenna. In: Wołoszyn, Marcin (Hrsg.): From Cherven Towns to Curzon Line. The lands on the Middle Bug during the Middle Ages and the historiographic perspective on the formation of Poland’s eastern border, the 18th-21st century / Od Grodów Czerwieńskich do linii Curzona. Dzieje środkowego Pobuża w wiekach średnich oraz postrzeganie formowania się wschodniej granicy Polski w historiografii XVIII-XXI wieku (U Źródeł Europy Środkowowschodniej / Frühzeit Ostmitteleuropas 3, Teil 1), Kraków-Leipzig-Rzeszów-Warszawa 2017, S. 161–227.‎
  • Zur Rolle von Flurnamen in der Kulturlandschaft und der Kulturlandschaftsforschung, in: Aehnlich, Barbara / Meineke, Eckhard (Hrsg.): Namen und Kulturlandschaften (Onomastica Lipsiensia 10), Leipzig 2015, S. 375–397.
  • Die Neißeprovinz als Kleingau? Eine Erwiderung zum Beitrag von Walter Wenzel über „Die provincia Nice“, in: Namenkundliche Informationen 103/104 (2014), S. 522–544 (Online ).
  • Flurnamenforschung und Flurforschung – eine Symbiose?, in: Reitzenstein, Wolf-Arnim Frhr. von (Hrsg.): Flurnamen, Straßennamen. Jahrespreise 2006, 2007, 2008 der „Henning-Kaufmann-Stiftung zur Förderung der deutschen Namenforschung auf sprachgeschichtlicher Grundlage“ (Deutsche Namenforschung auf sprachgeschichtlicher Grundlage 3), Hildesheim / Zürich / New York 2011, S. 139–180.
  • Terra Selpuli. Mittelalterliche Siedlungsgeschichte zwischen unterer Neiße und Bober auf der Grundlage der Ortsnamen, in: Eichler, Ernst / Rymut, Kazimierz / Czopek-Kopciuch, Barbara (Hrsg.): Onomastica Slavogermanica XXVI, Kraków 2007, S. 33–108.

Neuigkeiten & Veranstaltungen

» Zu unseren Neuigkeiten
» Zu unserer Veranstaltungsübersicht
» Zu unseren Pressemeldungen
» Zur Newsletter-Anmeldung

Bibliothek für kontaktarmen Ausleihbetrieb geöffnet / Lesesaal und Archiv donnerstags nach Voranmeldung geöffnet

Der Lesesaal der Sorbischen Zentralbibliothek und das Sorbische Kulturarchiv sind jeden Donnerstag von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Eine Voranmeldung (telefonisch oder per Mail) ist notwendig, da jeweils nur ein/-e Nutzer/-in im Lesesaal arbeiten darf.
Das Tragen eines Nasen- und Mundschutzes ist Voraussetzung.

Ihre bestellte Literatur können Sie weiterhin Mo.-Mi. 10.00 bis 14.00 Uhr und Do. bis 16.00 Uhr in der SZB abholen, dafür dürfen Sie jedoch nur einzeln eintreten. Während Sie sich vor und in der Bibliothek aufhalten, achten Sie bitte auf die Einhaltung der Hygieneregeln.

Unsere digitalen Services finden Sie unter der Rubrik Bibliothek & Archiv.

Neue Internetseite für sorbische Eigennamen gestartet

Wir haben aus einer Vielzahl an Quellen niedersorbische Siedlungsnamen zusammengetragen und dafür eine Internetseite aufgesetzt: für jeden komfortabel online nutzbar.

Marie Skłodowska-Curie Actions

“Expression of Interest” for hosting Fellows
» More information
SORBISCHES INSTITUT - SERBSKI INSTITUT
Bahnhofstraße/Dwórnišćowa 6
D-02625 Bautzen/Budyšin
Diese Website verwendet Cookies. In diesen werden jedoch keine personenbezogenen Inhalte gespeichert. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu Weitere Informationen
VERSTANDEN