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Lausitzer Bergbaufolgelandschaften als UNESCO-Welterbe (Drittmittelprojekt)

Sorbische Traditionslinien in der Kulturlandschaft Lausitz (Teilvorhaben I)
Das Forschungsvorhaben ist Teil des vom BMBF geförderten WIR!-Bündnisses „Land-Innovation-Lausitz“ und des Drittmittelverbundprojekts „Machbarkeitsstudie: Lausitzer Bergbaufolgelandschaften als UNESCO-Welterbe“. Gemeinsam mit den Projektpartnern vom Institut für Heritage Management (IHM) und der BTU Cottbus-Senftenberg soll untersucht werden, inwieweit die gegenwärtig oft negativ konnotierten Lausitzer Bergbaufolgelandschaften über eine Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe zur Quelle neuer internationaler Wertschätzung und regionaler kultureller Identität werden können. Das Ziel des Vorhabens ist es, die Hypothese der Welterbefähigkeit der Bergbaufolgelandschaften sowie deren Effekte auf die Region generell zu prüfen. Dies soll in einem Zusammenspiel aus wissenschaftlicher Forschung, welterbeumsetzungsorientierter Analyse sowie politischer Beratung und zivilgesellschaftlicher Partizipation erfolgen.
Im vom Sorbischen Institut bearbeiteten Teilprojekt sollen die Auswirkungen des Braunkohlentagebaus auf die regionalen Kulturlandschaften und Landnutzungsformen der Lausitz historisch erforscht und beschrieben sowie Kontinuitäten und Brüche sorbischer kulturlandschaftsprägender Traditionslinien herausgearbeitet werden. Dabei sollen auch Aushandlungsprozesse zu sorbischen/wendischen Belangen im Rahmen der Umsiedlungen und Kulturlandschaftsverluste kritisch reflektiert sowie Fragen nach minderheitenrechtlichen Rahmenbedingungen und Partizipationsmöglichkeiten bei der Gestaltung von Bergbaufolgelandschaften erörtert werden.

Kooperationen

  • BTU Cottbus-Senftenberg, Fakultät 6, Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung
  • Institut für Heritage Management GmbH, Cottbus

Ergebnisse

Hybride Tagung „KULTUR[tagebau]LANDSCHAFT. Strukturen der Tagebaufolge lesen, verstehen, gestalten, entwickeln“, 15. bis 17. September 2021; Atelier Oestreich, BTU Cottbus-Senftenberg, Standort Cottbus.

Projektleitung: Fabian Jacobs
Projektbeteiligte: Jenny Hagemann, Lutz Laschewski (extern)