Stellenausschreibung: Projektmanager(in) (w/m/d) in der Abteilung Regionalentwicklung und Minderheitenschutz

Das Sorbische Institut · Serbski institut sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Cottbus/Chóśebuz (befristet bis 31.12.2027) eine(n) Projektmanager(in) (w/m/d), bis 30h/Woche zur Unterstützung des Projektes „Masterplan zur Revitalisierung der niedersorbischen Sprache“ in der Abteilung „Regionalentwicklung und Minderheitenschutz“. Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen nach TV-L (E9).

Das Serbski institut/Sorbische Institut ist eine außeruniversitäre interdisziplinäre Forschungseinrichtung mit etwa 70 Beschäftigten an zwei Standorten (Bautzen und Cottbus). Es erforscht die Sprache, Geschichte und Kultur der Sorben/Wenden in der Ober- und Niederlausitz in Vergangenheit und Gegenwart. Integrale Bestandteile des Instituts sind das Sorbische Kulturarchiv und die Sorbische Zentralbibliothek.

Für den Zeitraum von 2024 bis 2027 hat die Abteilung „Regionalentwicklung und Minderheitenschutz“ die Koordination des aus Bundesmitteln geförderten Vorhabens „Masterplan zur Revitalisierung der niedersorbischen Sprache“ übernommen.

(Nähere Informationen unter https://www.serbski-institut.de/projekte-regionalentwicklung-minderheitenschutz/begleitung-masterplan-zur-revitalisierung-der-niedersorbischen-sprache-und-zorja-teilweise-drittmittelfinanziert/)

Aufgaben:

  • Unterstützung der Projektleitung bei administrativen Aufgaben (Finanzen, Berichtswesen)
  • Unterstützung bei der Koordination der Projekttätigkeiten
  • Organisation von Veranstaltungen im Rahmen des Projektes
  • Mitgestaltung verschiedener Beteiligungsformate (online und in vivo)
  • Unterstützung der wissenschaftlichen Begleitforschung
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes Bachelorstudium eines Studiengangs mit Management-Bezug oder abgeschlossene Ausbildung im Projektmanagement oder vergleichbare Berufserfahrung (z.B. im Kulturmanagement, Controlling oder in der Verwaltung)
  • Kenntnisse zu Methoden des Projektmanagements
  • Bereitschaft zur aktiven und intensiven Interaktion mit lokalen Akteuren (der sorbischen/wendischen Zivilgesellschaft, staatlicher und nichtstaatlicher Bildungseinrichtungen, regionaler und kommunaler Politik etc.)
  • Erfahrungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit erwünscht
  • Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift (mind. B2) erwünscht
  • Kenntnisse einer sorbischen Sprache sind von Vorteil
  • Bereitschaft zum Erlernen bzw. Vertiefen vorhandener Kenntnisse der niedersorbischen Sprache ist eine zwingende Voraussetzung
  • Bereitschaft zur Weiterbildung in relevanten Bereichen (z.B. Projektmanagement, Kommunikationstraining)
  • selbständige Arbeitsweise, Kommunikationskompetenz und Teamfähigkeit
  • Reisebereitschaft (Führerscheinklasse B1 wünschenswert)

Die Stelle ist auch für Berufseinsteiger oder Quereinsteiger geeignet.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Das Serbski institut/Sorbische Institut fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und setzt sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Deshalb werden Frauen besonders zur Bewerbung aufgefordert. Auf die bevorzugte Berücksichtigung von Schwerbehinderten bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 04.03.2024 mit den üblichen Unterlagen ausschließlich in digitaler Form (als PDF) an das Sekretariat des Serbski institut/Sorbischen Instituts per E-Mail an si@serbski-institut.de.

Datenschutzhinweis: Mit der Einreichung Ihrer Bewerbung stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen und zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens zu. Diese Einwilligung kann jederzeit ohne Angaben von Gründen gegenüber dem Direktorat schriftlich oder elektronisch widerrufen werden. Bitte beachten Sie, dass ein Widerruf der Einwilligung dazu führt, dass die Bewerbung im laufenden Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden kann.

Die Abteilung „Regionalentwicklung und Minderheitenschutz“ ist ein Vorhaben, das am Sorbischen Institut durch Mittel des Bundes im Rahmen des Förderprogramms „Sorbische Sprache und Kultur im Strukturwandel“ des Landes Brandenburg gefördert wird.