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In Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurde in die Webseite des Sorbischen Instituts eine Vorlesefunktion für Deutsch implementiert. Leider ist eine entsprechende Technologie für die beiden sorbischen Schriftsprachen nicht verfügbar. Das Sorbische Institut ist sich dieser Problematik bewusst und sondiert zurzeit mit Partnern die Entwicklung einer entsprechenden Software. Außerdem bereiten sorbische Ausdrücke in deutschem Text der deutschen Vorlesefunktion erkennbar Schwierigkeiten. Wir bitten dafür um Verständnis, da wir nicht allein aus diesem Grund auf die sorbischen Ausdrücke verzichten möchten.

Die oben genannte Maßnahme wurde finanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

„„Kulturwehr“. Organisationen nationaler Minderheiten in Deutschland 1918 – 1938/45

Nach dem Ersten Weltkrieg erreichten die nationalen Minderheiten im Deutschen Reich einige Zugeständnisse im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich. Im Februar 1919 stellte das Reichsinnenministerium einen Text zum Minderheitenschutz vor, der später als Artikel 113 in die Weimarer Verfassung einging. Darüber hinaus versuchten die „fremdsprachigen Volksgruppen“ ihre Interessen mittels eigener zivilgesellschaftlicher Organisationen umzusetzen.
Auf Initiative des Bundes der Polen konstituierte sich 1924 der Verband der nationalen Minderheiten Deutschlands. Ihm gehörten der Südschleswigsche Wahlverein als Vertreter der dänischen Minderheit, der Friesisch-Schleswigsche Verein, die Vereinigung der Litauer Deutschlands, der Bund der Polen in Deutschland und die Vertretung der Lausitzer Sorben an. Bislang existieren keine systematischen Untersuchungen dieses Verband bzw. zu den Beziehungen seiner Teilverbände untereinander. Im Rahmen des Projektes soll die Geschichte des Verbandes sowie die Kooperation zwischen den Minderheiten erforscht und eingeordnet werden, dazu gehören auch die Aktivitäten innerhalb der Europäischen Nationalitätenkongresse (1925–1938). Neben der Recherche in verschiedenen staatlichen Archiven wird die Auswertung der Monatsschrift „Kulturwille/Kulturwehr“ (1925–1938) sowie die Rolle und Bedeutung des Chefredakteurs dieser Minderheitenzeitschrift Jan Skala (1889–1945) eine zentrale Rolle spielen.

Projektbearbeiter: Dr. Edmund Pech

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Abgesagt, aber digital!

Die Tagung „Bildarchive“ findet statt. Wir weichen auf ein digitales Format aus! Nähere Informationen folgen. »Weiter

Bibliothek und Archiv vorerst geschlossen

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus bleiben die Bibliothek und das Archiv vorerst geschlossen. Ausgeliehene Bücher werden um den Zeitraum der Schließung verlängert. Die digitalen Angebote sind weiterhin zugänglich unter www.serbski-institut.de .

Neue Internetseite für sorbische Eigennamen gestartet

Wir haben aus einer Vielzahl an Quellen niedersorbische Siedlungsnamen zusammengetragen und dafür eine Internetseite aufgesetzt: für jeden komfortabel online nutzbar.

Wie der Strukturwandel in der Lausitz von der sorbisch-deutschen Mehrsprachigkeit profitieren kann

Dr. Fabian Jacobs hat in der Schriftenreihe APuZ der Bundeszentrale für politische Bildung einen Artikel veröffentlicht. APuZ (Aus Politik und Zeitgeschichte) hat ihre Februar-Ausgabe 2020 der Lausitz gewidmet.

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